SVC - Aktuelle Kurzberichte 2005 - Oktober bis Dezember 2005
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  Morten und Patrick in der Trainingsgruppe der 420er
  Am 3. Adventswochenende fand sich im Fischereihafen von Bremerhaven eine
Gruppe von zwölf 420er Teams zusammen. Einen Kooperation des Förderverein NRW (Veranstalter des
Morten und Patrick die mit Ihrem 420er unter dem Stander der SVC segeln waren zum ersten Mal in dieser Trainingsgruppe. Erst zum Sommer waren Morten und Patrick in den 420er umgestiegen und hatten im HSC mit der ehemaligen Deutschen Meisterin im 420er Silke Halbrock trainiert. Da über den Winter kein Training vom HSC angeboten wird suchten sie nach neuen Trainingspartnern. Besonders vom sehr starken NRW- Kader wurden die Beiden an diesem Wochenende gefordert.

So hieß es am Samstag segelfertig um 10 Uhr an der Slipbahn. Für alle Beteiligten incl. des elterlichen Fahrers hieß das frühes Aufstehen. Das Wetter war trübe, aber mit 5 Grad Lufttemperatur noch annehmbar. Der Wind wehte von 1-3 aus Nordwest. Es konnte eine ganze Reihe von Trainingsabläufen absolviert werden. Im Vorgrund stand die Perfektion von Wenden und Halsen. Unterbrochen von einem warmen Mittagessen wurde bis 16 Uhr gesegelt. Schluss war jetzt noch nicht. Es ging noch bis 18Uhr30 an die Theorie.
Auch Sonntags war noch einmal frühes Aufstehen gefordert. Wieder um 10Uhr mussten die Boote segelfertig am Slipp im W V W liegen. Als am Sonntag um 16Uhr die Trainingseinheit beendet wurde waren alle um ein schönes Segelwochenende reicher und hatten viel gelernt.
Als nächstes steht ein Fitness und Theorie Wochenende am Möhnesee auf dem Programm. Ebenfalls vom NRW-Kader organisiert.

Britta Nickel

  SVC-Segler einhand über den großen Teich
  Egon Wagemann errreichte gegen Mitternacht unserer Zeit (12.12.)müde, aber wohlbehalten Trinidad. Zu seiner Einhand-Atlantiküberquerung startete er mit seiner Vancouver "Baloo" von den Kapverdischen Inseln. Die Reise verlief sogar schneller als geplant.
Heina
  Monatsversammlung vom 01.12.05 – kein Protokoll
 

Im Rahmen der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden wurde uns mitgeteilt, dass die bunten Teller, die auf den Tischen in der Messe standen, kein Geschenk des Messepächters seien, sondern ein Übrigbleibsel der am Nachmittag stattgefundenen Opti-Kinder-Weihnachtsfeier. Die Jugendlichen Hauke, Hinnerk und Malte hatten für die Kids eine gemütliche Adventsfeier ausgerichtet.

Der Seglerball war ein voller Erfolg. Die Dekoration, die sich das Organisationsteam hatte einfallen lassen, trug ebenso zur guten Stimmung bei wie die schmissige Musik der Band. Diese wurde gleich für’s nächste Jahr „eingekauft“. F. Landwermann bedankte sich bei dem Organisationsteam für die geleistete Arbeit.
Der Veranstaltungskalender für das Jahr 2006 wurde vorgestellt.

Zur ersten MV am 05.01.06 wird uns ein Wochenschaubericht über eine Cuxhavener Regatta von 1953 (8 Min. Dauer) vorgeführt.
Der Skat- und Knobelabend, der lange Jahre nicht stattgefunden hatte, wird von Helmut Peters für den 20.01.06 organisiert. Geplant sind diese beiden Veranstaltungen in der Messe.

Seine Hoheit Grünkohlkönig Achim I. und Kronprinz Jonas I. laden zur Grünkohlwanderung am 4. Februar 2006 ein. Treffen ist um 14.oo Uhr am Kreishaus. Eine Anmeldeliste liegt in der Geschäftsstelle aus.

Das Curry-Essen bei Hochdonner findet am 17.02.06 statt, die Jahreshauptversammlung am 23.03.06, Ansegeln am 29.04.06.
Für den 13.05.06 ist eine Gästefahrt nach Neuhaus geplant. Für die Gäste sollen mit dem Bus zurück fahren. Es wurde vorgeschlagen, doch lieber nach Otterndorf zu fahren. Darüber wird später entschieden.
Die Baumaßnahmen in der Messe sollten eigentlich am Montag beginnen, aber es hat immer noch keine endgültige Entscheidung über die letzten Fördergelder gegeben. Ein Gesprächstermin ist für die nächste Woche anberaumt.

Am Sonntag, 11. Dezember ab 15.oo Uhr treffen wir uns hoffentlich alle zum weihnachtlichen Punsch im Obergeschoss/Eiswerk.
Für die Silvesterfeier, die in der Messe stattfinden soll, liegt eine Anmeldeliste in der Geschäftsstelle aus.
Anne

  Sprinta-Crew "Grimmershörn" wird Cuxhavener Mannschaft des Jahres
  SPRINTACREW GRIMMERSHÖRN
M.PÄSLER,
H.MÜLLER,
O.STÜCKER,
K.HÖPCKE
WIRD CUXHAVENER MANNSCHAFT DES JAHRES BEI SPORTGALA 2005 VOR BASCATS! .. von Dierk per SMS ... Europapokal, ihr größter Erfolg 2005
...
  Nach dem Rennen ist vor dem Rennen
 
Der Belgier Peter Lauressens hat mit seiner Pogo 2 in der vergangenen Saison fast alles gewonnen, was es bei den Serienschiffen in der 6,5m-Miniklasse zu gewinnen gab. Unter anderem gewann er bei den Serienboote das Mini-Fastnet (700sm) und deklassierte die Konkurenz beim Mini-Transat von Frankreich nach Brasilien (4200sm).

Dermaßen gleichbleibende Spitzenleistung sind natürlich nur durch harte Arbeit zu erreichen: Peter fährt das Winterhalbjahr über jedes 2. Wochenende von Belgien nach Lorient, um dort mit Trainer und anderen Booten zu trainieren.

Schon diesen Sommer erzählte er mir von seinem neuen Sponsor und den Plänen, ab 2006 mit einem Prototypen (bei gleicher Mini-Abmessung des Rumpfes mehr Tiefgang, höherer Mast, längerer Gennakerbaum, Wasserballast, Canting-Kiel, Carbonrigg) zu starten. Dieses neue Boot ließ er von Finot zeichnen, die in den Open Classes einen hervorragenden Namen haben. Durch Carbonbauweise dürfte sein neues Schiff gut 200kg leichter als sein jetziges Serienschiff sein.

Das neue Schiff ist irgendwann im März segelfertig. Während man bei den Serienschiffen (mindestens 10 müssen gebaut sein, um als "Serienschiff" zu starten) durch Angleichen sein Leistungspotential entwickeln kann, ist es bei einem Einzelbau viel schwerer, das Boot und den Segelstil zu optimieren.

Die Mini-Prototypen gelten als die innovativste Klasse,hier testen viele namhafte Konstrukteure ihre neuen Ideen, die dann später bei den großen Open Classes Eingang finden.
So gibt es hier die Canting-Kiele, die jetzt aktuell beim Volvo Ocean Race für viele negative Schlagzeilen sorgen, schon seit knapp 15 Jahren. Die Sache ist ausgereift und konstruktiv im Griff.

Wir werden an dieser Stelle wieder vom neuen Prototypen für Peter Lauressens berichten.


Heina

  Traditionelles Adventssegeln auf der "La Vie"
 

Am Wochenende fand das diesjährige Adventssegeln der "La Vie" statt, an Bord waren Nils Betzler, Martin Blumenthal und ich. Das Deck war zunächst nicht ganz Segelfertig (siehe Foto),
erst wurde der Schnee von Deck gefegt, dann mit viel Salzwasser nachgespült, um jegliche Eisreste zu entfernen - Sicherheit geht vor.

Bei Temperaturen gerade über dem Gefrierpunkt wehte ein Wind von 15-20kn. Leider paßten Windrichtung und Strom nicht sonderlich gut zusammen, so daß wir uns überwiegend auf der Reede aufhalten mußten.

Zum Glück konnten wir später noch einige Male den Spi ziehen, die zweistellige Speedo-Anzeige ließ uns die kühlere Luft vergessen.

Probleme hatten wir dann beim Anlegen. Vor dem Kranschlengel ist es bei Niedrigwasser auch für ein kleines Boot zu flach. Wir mußten die Zeit mit Biertrinken überbrücken. Aber die Tatsache, daß recht kühles Bier, und kein Punsch konsumiert wurde, zeugt von angemessener Kleidung der Teilnehmer.

Und denen, die sich ob unserer winterlichen Aktivitäten nur an den Kopf fassen, sei zu denken gegeben, dass im Gegensatz zu Skiläufern, die ihr Hobby grundsätzlich bei Minusgraden ausüben, die Segelei ja nur bis zu Gefrierpunkt stattfindet.
Heina
Foto: Nils

  Seglerball der SVC am 26.11. 2005
 
  Ellen MacArthur - Weltseglerin des Jahres 2005
  In Singapur ist auf der Jahreskonferenz des Weltseglerverbandes ISAF die Britin Dame Ellen MacArthur (29) zur Weltseglerin des Jahres 2005 gekürt worden.

Diese Ehrung erhielt die weltweit bekannte Segelern bereits 2001. MacArthur segelte zu Beginn dieses Jahres mit ihrem Trimaran B&Q/Castorama Einhand in neuer Rekordzeit von 71 Tagen, 14 Stunden, 18 Minuten und 33 Sekunden um die Welt und entthronte den Franzosen Francis Joyon, der ein Jahr zuvor in Rekordzeit um die Welt segelte.

Geehrt wurden außerdem die spanischen Tornado-Welt- und Europameister Fernando Echavarri und Anton Paz.

  Keine Spur von Regattamüdigkeit in Norwegen, Rekord beim TwoStar
 


Bei dieser Regatta wird ein Dreieck (Hankö, Arendal,Marstrand,Hankö) von ca. 240sm abgesegelt.In jedem Zwischenhafen muß man mindestens 3h bleiben. Gesegelt wird ausschließlich mit Zweiercrews.
Start ist am 14.6.2006, am Dienstag (2.11.2005) konnte man ab morgens um 7h melden.

Nach 10 Minuten lagen 25 Meldungen vor, nach einer halben Stunde 75 Meldungen. Nach 3h20m, also um 10.20h, waren alle 150 Plätze vergeben!!!

Warum dieser Run auf die Plätze? Bei kurzen Up-and-Downs sind alle an Bord gefordert. Auf längeren Seeschlägen wird die oft recht umfangreiche Crew die meiste Zeit gar nicht gebraucht. Der Eigner schleppt also viele Leute überwiegend sinnlos mit, und für die Crew selbst ist es ja auch nicht sonderlich aufregend, die meiste Zeit wie die Hühner auf der Stange auf der Kante zu sitzen.Die Galeerensklaven hatten wenigstens noch Bewegung und teilweise ein Dach über dem Kopf...
Heina

  Transat Jacques Vabre gestartet - Ellen MacArthur segelt wieder
  Pünktlich um 15 Uhr, und bei richtig gutem Wind, startete heute am 5.November vor Le Havre die Transat Jacques Vabre mit Kurs nach Salvador de Bahia (Brasilien). Zwölf 60 Fuss Monohulls und sieben 50 Füssler begaben sich sich bei 20 Knoten Wind aus SW auf die 4340 sm lange Route. Gesegelt wird wie für das geplante Barcelona World Race mit Start am 11. Novemebr 2007, in einer Zwei-Mann-Crew. Kritiker der Einhandszene werden eine 2-Mann-Crew aus Sicherheitsgründen sicherlich begrüssen, aber auch eingefleischte Einhandsegler dürften in den nächsten 48 Stunden sicherlich froh sein, nicht alleine an Bord zu sein. Der Wetterbericht sagt starke Winde voraus. Ellen MacArthur dazu "in den kommenden Stunden müssen wir mit Winden um die 40, ja 50 Knoten rechnen, das wird sehr sportlich werden..".Sie ist schon sportlich unterwegs und lag nach dem Start mit dem Franzosen Roland Jourdain (Sill et Veolia) bereits in Führung. Das Duo gehört zu den Favoriten, aber die Transat Jacques Vabre, das Rennen geht auf die Kafferoute zurückgeht, ist auch für seine Starbesetzung wie Loïck Peyron, Mike Golding, Bernard Stamm, Jean Le Cam oder Anne Liardet bekannt. Mit der Ankunft der ersten Schiffe in Bahia wird in etwa 14 Tagen gerechnet.
Morgen starten die Multihulls, und auch da finden wir Namen wie Franck Cammas, Michel Desjoyeaux, Thomas Coville, Stève Ravussin oder Fred le Peutrec, der zur Club Med-Crew gehörte, und "The Race" unter Skipper Bruno Peyron als Siegerschiff beendete.

Bisherige Sieger Monohulls/ Le Havre et Cartagena (bis 1999)
1993, Yves Parlier Cacolac d’Aquitaine 18 T 23 h 38’
1995, .Maurel & F.Dahirel Côtes d’Or 21 T 08 h 40’
1997 Parlier/Tabarly, Aquitaine Innovations, 19 T 23 h 19’ (9,18 kn)
1999, Y. Parlier & E. MacArthur Aquitaine Innovations 21 T 05 h 25’, (8,64 Kn), Multis starten 24 h nach den Monos, Paul Vatin bleibt auf See?
Le Havre -Salvador Bahia
2001, Jourdain & LeCleac'h, Sill Plein Fruit, 16 T, 13 h 23 m, 10,92 s
2003, Dick & Abiven, VIRBAC, 17 T, 15 h, 18 m, 5 s., 10,87 Kn

weitere Infos: www.jacques-vabre.com
Konrad Kubisch
  Schatzsuche im Yachthafen
 

Am Mittwoch (3.11.)war es endlich soweit: Der im Sommer im Hafen abgefallene Kiel, genau ein 1,2t schweres Ballastschwert, konnte endlich geborgen werden. SK Wolfgang Engel mußte Monate warten, bis es zum großen Einsatz kam. Taucher spülten den Kiel frei und befestigten Gurte.
Ganz langsam ging es voran. Aber die Aktion konnte erfolgreich abgeschlossen werden.
Und Gerüchte, eine Bavaria-Match hätte bei uns im Hafen gelegen, sind endgültig widerlegt...
Heina

  Monatsversammlung vom 03.11.05 – kein Protokoll
 

F. Landwermann begrüßte die Anwesenden. Nach dem Verlesen des Protokolls ergab sich eine Diskussion bezüglich des Curryessens im nächsten Jahr. Wie bereits bei der Oktober-Versammlung bekannt gegeben, sollen für diese Veranstaltung erstmalig Damen und Herren eingeladen werden. Dieser Beschluss wurde kontrovers diskutiert. Es soll jedoch auf jeden Fall ein Versuch unternommen werden, sich den veränderten Zeiten anzupassen. Termin für das Curry-Essen ist der 17. Februar 2006, Referent wird Herr Monsees, Leiter des Havarie-kommandos, sein.
Für den Umbau/Erweiterung im Sanitärbereich der Messe gibt es noch kein endgültiges Okay. Die entscheidenden Gespräche mit der Stadt sollen in Kürze stattfinden. Trotzdem wird davon ausgegangen, dass wir Anfang Dezember den modifizierten Entwurf Nr. 18 in Angriff nehmen können. Für die anstehenden Vereinsveranstaltungen wird – falls nötig – ein komfortabler Sani-Container zur Verfügung stehen.
Die nächste Monatsversammlung findet am 1. Dezember in der Messe statt. Für Januar bis März müssen wir uns wahrscheinlich nach einem Ausweichquartier umsehen. Es wird rechtzeitig informiert.
Für den Seglerball am 26. November bittet der 1. Vorsitzende um rege Beteiligung, vor allem von Seiten der Vereinsmitglieder.
Jens Kohfahl hat die Gewinner-Preise der Nordseewoche in Hamburg entgegen genommen und für unsere erfolgreichen Segler mitgebracht.
Die Silvesterfete findet wieder in der Messe statt. Eine Anmeldeliste liegt bei Christa in der Geschäftsstelle aus.
Der Grünkohlkönig 2005 (Achim Schöner) gibt den Termin für die Grünkohlwanderung 2006 bekannt. Samstag, 4. Februar 2006, Treffen 14.oo Uhr vorm Kreishaus.
Anne

  Ellen MacArthur stellt neues Race um die Welt vor
 

(KK) Die Britin Ellen MacArthur, die im Frühjahr in neuer Rekordzeit solo um die Welt segelte, stellte in Barcelona ein neues Segelevent vor, das Barcelona World Race.

Bisher gibt es Einhandrennen wie das Vendée Globe, oder das Volvo Ocean Race für Crews. Das neue Event soll mit einer Zwei-Mann-Crew nonstop mit 60-Fuss Open Monohulls von Barcelona aus um die Welt gesegelt werden und alle vier Jahre stattfinden.

Ellen MacArthur betonte vor einer international geladenen Presse, dass dieses Rennen das Lager der Einhandskipper mit den Crewseglern zu einem einzigartigen Rennen zusammenbringen wird und daraus eine neue Dynamik entstehen kann. Eine weitere Besonderheit ist das relativ niedrige Budget, denn "es wird mit Gesamtkosten von etwa 4 Millionen Euro pro Schiff zu rechnen sein, damit sind wir weit von den Kosten des Volvo Ocean Race entfernt und noch sehr viel weiter vom America's Cup" sagte Mark Turner von der OC group, und Mitveranstalter des Events.

Als Starttermin ist der 11. November 2007 angesetzt worden. Damit liegt das BWR ein Jahr vor dem Vendée Globe und passt ebenfalls in den Zyklus des Volvo Ocean Race. Unterstützt wird das Rennen auch von der Stadt Barcelona. Man erhofft, sich in der Szene der Hochseerennen etablieren zu können, die traditionell bisher überwiegend von Frankreich und Großbritanien aus starten.

Ob Ellen MacArthur selbst an diesem Rennen teilnimmt, konnte sie heute noch nicht bestätigen.
Konrad Kubisch

  Seminar für Regattasegler mit Meno Schrader
  Das Seminar für Regattasegler "Wann weht wo welcher Wind" findet am 25.3.2006 von 10-18h in Kiel statt. Gebühr 106 Euro, incl. Mittagessen und Erfrischungen.

Anmeldungen unter mail@wetterwelt.de oder
0431 56 06 67 7
Heina

  Erfolgreiche SVC-Segler: Gordon und Morten Nickel
  Am 22. /23. Oktober 2004 wurde auf der Weser in Bremen/Hemelingen die Ranglistenregatta-Freimarktsregatta für Optimistenjollen gestartet.

Vom SVC nahm Gordon Nickel mit seinem Optimisten teil. Er segelte in der Leistungsgruppe A, mit anderen 38 Kindern in ihren Booten, um die begehrten Pokale. Am Samstag wurde bei durchwachsenem Wetter bei nordwestlichen, böigen Winden um die 4 Windstärken erst um 14 Uhr 30 gestartet. Daher konnte nur ein Lauf an diesem Tag gesegelt werden. Gordon ersegelte den 8. Platz. Abends ging es dann traditionsgemäß auf den Bremer Freimarkt.

Am Sonntag ging es dann bei regnerischem Wetter und südwestlichen Winden der Stärke 2 bis 3 weiter. Während der ersten Wettfahrt drehte der Wind ziemlich stark. Doch die zweite Wettfahrt konnte Gordon noch mit einem sechsten Platz abschließen. So wurde es trotz der schwierigen Voraussetzungen noch ein zehnter Platz, der mit einem Pokal belohnt wurde. Somit hat Gordon die Qualifikationspunkte für die Internationale Deutsche Jüngsten Meisterschaft, die im nächsten Jahr in Kiel stattfinden wird, erreicht.

In den Herbstferien trainierte Gordon bereits mit dem Niedersächsischem A- Kader vor Warnemünde. Hier ist er mit seinen 10 Jahren zwar der jüngste Teilnehmer, die Kader internen Trainingsregatten konnte er aber bei diesem Training für sich entscheiden.

Es besteht auch noch die Chance, das Gordon sich für die im nächsten Jahr stattfindenden
WMA/EMA Ausscheidungsregatten qualifiziert. Dafür muss er auf der letzten Regatta in diesem Jahr, der Eisbärenregatta in Bremerhaven, noch punkten.

 
Sein Bruder Morten, hat mit seinem Freund Patrik in der 420er 2-Mann Jolle die Qualifikationspunkte bereits erreicht und nimmt im nächsten Jahr an der Deutschen Meisterschaft teil. Die findet dann auf dem Dümmer See statt.


Foto Detlev Nickel

  Monatsversammlung vom 06.10.05 – kein Protokoll
 

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden gedachten die Anwesenden des verstorbenen Kurt Schiffhauer. Leider haben 5 Vereinskameraden zum 31.12.05 den Austritt aus der SVC erklärt, nur einen Jugendlichen konnten wir als neues Mitglied begrüßen.

Das Aufkranen der Boote ist in vollem Gange. Es haben dabei wieder einige unschöne Auseinandersetzungen stattgefunden. Der Takelmeister bittet alle Vereinskameraden um ein freundschaftliches und rücksichtsvolles Miteinander. Vor allem sollte jeder Bootseigner mit seinen Helfern nicht nur beim Aufkranen seines eigenen Bootes dabei sein, sondern auch Hilfe leisten bis das letzte Schiff an Land bzw. in der Halle ist.
Der Entwurf über die Gebühren bei Sonderleistungen im Winterlager muss noch einmal von Heiko Päsler überarbeitet werden, die Endfassung wird in Kürze vorliegen.

Investitionen Sanitäranlagen: Wir sind bei der Finanzierung einen gravierenden Schritt weiter gekommen. Sowie die Gelder „fließen“ kann mit dem Bau begonnen werden.
Es soll ein Arbeitskreis eingerichtet werden, der sich mit den technischen Details (Trennung von Gastronomie und Hafen) beschäftigt.
F. Landwermann hat die Idee, dass die Mitglieder tatkräftig beim Ausräumen, Demontieren etc. mitarbeiten, um die Kosten zu drücken. Evtl. könnten die geleisteten Stunden als Arbeitsdienst angerechnet werden.

Das Absegeln war ein voller Erfolg. Dank an Angela und Tommy Cords für die Organisation. Leider hatte sich der Termin der Opti-Meisterschaft (25.09.) mit dem Rücksegeltörn von Otterndorf gekreuzt. Der 1. Vorsitzende bedauerte diese terminliche Überschneidung, bittet für die Zukunft um bessere Koordination.
Dennis Griebenow berichtete über die Regatten der Sprinten, die unsere Boote mit herausragenden Ergebnissen mit der Wulsdorfer Herbstwoche beendeten.
Stefan Kohfahl hat für den Seglerball (26.11.05) die Plakate erarbeitet. Einladungskarten unter dem Motto „A Night in Pink“ sind in Vorbereitung.
Waltraud und Robert laden wieder zum Weihnachtspunsch am 3. Advent (11.12.05) ab 15.oo Uhr ins Alte Eiswerk ein.
Am 2. Weihnachtstag (26.12.05) treffen wir uns traditionell ab 11.oo Uhr in der Messe zum Frühschoppen. In der Silvesternacht „steigt“ in der Messe eine Silvesterfeier, initiiert von Rolf von der Bank. Eine Liste liegt ab sofort in der Geschäftsstelle aus.

Und dann das sogenannte „Herrenessen“: Der 1. Vorsitzende regt an, mit der alten Tradition zu brechen, nur Herren daran teilnehmen zu lassen. Heutzutage hat die SVC sehr viele weibliche Mitglieder, die gleichberechtigt am Vereinsleben teilnehmen. Vielleicht lässt man die Veranstaltung dann unter „Curry-Essen“ laufen.

Folker Weiß bittet um Beiträge für „Unsere Alte Liebe“. Es haben viele Mitglieder zugesagt, etwas zu schreiben bzw. zu schicken, aber bisher ist die Ausbeute noch mager. Einsende-schluss ist Freitag, 14.10.! Per Mail geht’s am schnellsten: Unsere-Alte-Liebe@web.de.

Hans Werner Strothmann mit „Lilofee“ kommen zurück! Nach 7 Jahren Mittelmeer wird unser Vereinskamerad am Sonntag, 9. Oktober um 11.oo Uhr in unserem Yachthafen festmachen. Da der Mast schon gelegt ist, liegt „Lilofee“ am E-Schlengel. Bitte an Alle, Hans Werner gebührend zu empfangen!
Anne

  Minitransat: Start nach Brasilien
 


Am Samstag den 08. Oktober 2005 startet genau um 17:17 h die zweite und letzte Etappe der Minitransat von den Kanaren nach Bahia, Brasilien. Kanppe 3000 sm liegen dann noch vor den verbleibenden 70 von 72 Skipper bis zum Ziel. Jetzt gilt es möglichst schnell den Passat zu erwischen, dann warten die Kalmen (windarame Zone um den Äquator), und schließlich die delikate Ansteuerung vor Brasilien, die letzte Herausforderung der Flotte.

Dazwischen müssen die Skipper mit ihren nur 6,50 Meter kleinen Schiffen immer wieder mit plötzlichen Windstößen rechnen, die nach Flautenwetter überraschend auch mal das Tuch oder sogar das Rigg kosten kann.

Neben dem Wetter kämpft man auch gegen die Technik. Kleine Budgets fordert das Glück geradeso heraus, oder zwingen die Skipper immer wieder zu improvisieren. Die Deutsch-Französin Isabelle Joschke war eines der Materialopfer, ihre Energieversorgung viel bereits 12 Stunden nach dem Start aus. "In der ersten Nacht nach dem Start, ich segelte unter Spi (medium) und gerefften Groß, erwischte mich eine Böe und legte mein Schiff auf die Seite...Wind und Wellen und vor allem mein Spi, hielten "Degrémont" für etwa 20 Minuten in dieser Position fest, bis ich endlich das Tuch einholen konnte...ich war total erschöpft..." Als Isabelle am nächsten Morgen ihre Batterien laden wollte, entdeckte sie einen defekten Generator. Sie zerlegte ihn, baute ihn wieder zusammen, aber nichts ging mehr. Ein Tag Arbeit ohne Erfolg. Der Generator muss bei der Havarie Schaden genommen haben, denn wir hatten ihn vor dem Start generalüberholen lassen." erzählt Isabelle weiter.

Konsequenz, sie konnte ihren Autopiloten nicht mehr einsetzen und musste per Hand steuern. Ein entscheidender Nachteil, der ihr den 54. Rang auf der ersten Etappe einbrachte. Entsprechend frustriert und für die 2. Etappe motiviert ist Isabelle Joschke. "Zusammen mit SailingOne haben wir das Schiff noch einmal genau überprüft...auf der zweiten Etappe möchte ich das schlechte Ergebnis der ersten Etappe wettmachen...".

Gute Vorsätze, wären da sind noch 69 Konkurrenten, die ebenfalls auf Sieg segeln.
In etwa 18 Tagen, Ankunft Bahia um den 25/26. Oktober , wissen wir mehr.

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