SVC - Aktuelle Kurzberichte 2007 von Mai bis Dezember 2007
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  17-12-2007 Punsch im Alten Eiswerk 16.12.2007
 

Am dritten Advent hatten Waltraud und Robert wieder zum traditionellen Punsch ins Alte Eiswerk geladen. Der „Festsaal“ war wieder zauberhaft geschmückt und alle alle kamen, um sich bei netten Gesprächen am selbstgemachten Schmalz und Räucherfischen zu laben. Der äußerst schmackhafte Punsch rundete die gemütliche Schlemmerstunde ab.

Der 1. Vorsitzende, Friedhelm Landwermann, drückte in seinen Dankesworten aus, was alle dachten: Wir freuen uns sehr, daß Waltraud, Robert und Team sich wieder die Mühe gemacht haben, die Segelkameradinnen und –kameraden auch an einem kalten Wintertag zu einem gemütlichen Klönschnack in einem netten Ambiente zusammenzurufen. Danke!!!!!


Margrit Erkner

 

  11-12-2007 Barcelona World Race, der nächste Mast verloren
 

Heute morgen hat die „Delta Dore“ ihren Mast im Southern Ocean verloren. Crew ist unverletzt, Schiff ansonsten intakt.

Es sind 188 Liter Diesel an Bord, das reicht für 60 Motorstunden, bzw. 240sm.

Wegen dieser naturgewäß etwas dürftigen Treibstoffvorräte soll ein Notrigg mit den Großsegellatten konstruiert werden.

Die „Delta Dore“ lag bis zum Mastbruch auf dem 4. Platz (Heina).

  09-12-2007 Favorit beim Barcelona World Race erneut mit hohem Mastenverbrauch
 

Der Vendee Globe Gewinner Vincent Riou mit seiner PRB, einem relativ neuen Farr-Design, galt unter Fachleuten als der Favorit beim Barcelona World Race.

Am Samstag saß Vincent mit seinem Mitsegler Sebastian Josse unter Deck und die beiden waren mit Wetternavigation beschäftigt. Draußen wehten ca. 25kn Wind, die PRB fuhr mit grob 15kn unter Autopiltot. Als sie in eine Welle fuhr, gab es ein lautes Geräusch. Die beiden dachten zuerst, am Großsegel wäre etwas gebrochen. Aber es waren die 3 obersten Meter vom Mast. Jetzt geht es unter Hartwindfock nordwärts gen Kapstadt, allerdings nur mit 10 kn. Die beiden benötigen keine Hilfe, wollen aber unbedingt einem kräftigen Tief ausweichen, das Winde bis 40 kn bringen wird.

Für Vincent ist das leider „same procedure as last year“, bei der Route du Rhum 2006 segelte er einhand bei 25 kn Wind, als der Mast erst in der Mitte, und dann in 3 Teile zerbrach. Es war damals nicht klar, ob es an der Berechnung, oder an der Bauausführung lag, weil viele Teile verloren gingen. Bleibt zu hoffen, dass Vincent und sein Mitsegler den Restmast heil nach Kapstadt kriegen, um im 3. Anlauf dann endlich ein dauerhafteres Produkt zu bekommen… (Heina)

  08-12-2007 Hugo Boss mit neuem Weltrekord
 

Die „Hugo Boss“ hat einen neuen Weltrekord für Einrumpfboote bis 60 Fuß Länge aufgestellt: 500sm in 24 Stunden.

In Worten FÜNFHUNDERT SEEMEILEN ! ! ! Und das mit nur 2 Personen als Crew. 2 solche Tage, und man wäre in 48h von Cuxhaven in Reykjavik.

Vor einer Meldung an die Regattaleitung des Barcelona World Race hat Alex sich bei den Konstrukteuren Pascal Conq und Jean-Marie Finot und dem gesamten Finot-Team für das wunderbare Schiff bedankt.

Bei dieser Rekordfahrt ergossen sich permanent tausende Liter Wasser über Deck. Gesteuert wurde mit Eishockey-Helmen, als Schutz. Nachts konnte man die Wellen dann gar nicht sehen.

Nach diesem Rekord hat die Crew dann etwas den Fuß vom Gas genommen, das es nicht um neue Rekorde, sondern um eine Regatte geht, die Balance zwischen „alles heil lassen“ und „speed“ muß gewahrt bleiben.

Gratulation an Schiff und Crew, die uns ja kürzlich noch in Cuxhaven besucht haben. (Heina)

 

  08-12-2007 A u s z u g aus der Monatsversammlung vom 06.12.2007
 

Es wird der verstorbenen Mitglieder Helmut Peters und Hanna Kohfahl gedacht.

1.Das verlesene Protokoll der Monatsversammlung November 2007 wird ohne Einwände genehmigt.
2.Fünf Austritten stehen zwei Neuaufnahmen gegenüber.
3.Über die vorgeschlagene Abschaffung des Wachdienstes im Herbst wird der Vorstand in Kürze entscheiden.
4.Das gültige Verfahren zur Vorstandswahl wird diskutiert. Eine diesbezügliche Satzungsänderung wird zur Zeit nicht als sinnvoll erachtet.
5.T e r m i n e :
- Punsch im Alten Eiswerk: 16.12.2007
- Weihnachtsfrühschoppen: 26.12.2007
- Silvesterfeier 31.12.2007 in der Messe (bitte in der GS anmelden)
- Grünkohlwanderung: 26.01.2008, 14:30 Uhr ab Kreishaus (bitte in der GS anmelden)
- Monatsversammlung 07.02.2008 beginnt um 19:30 Uhr mit einem Vortrag von SK Dr. Heße „Wellendynamik und Bootsstabilität“
- Curry-Essen: 22.02.2008, Referenten: Damencrew der KPMG-Yacht (Regatta Newport- Cuxhaven Juni/Juli 2007), Einladungen dazu werden Anfang Januar versandt
- Damenrunde in der Seglermesse am 07.03.2008 (bitte in der GS anmelden)
- Jahreshauptversammlung 27.03.2008
- Ansegeln: 26.04.2008
- Absegeln: 20.09.2008
- Urlaub Seglermesse 04.-26.01.2008
- jeden Dienstag, 11:00 Uhr, Altherren-Stammtisch in der Messe6.- Der zu erneuernde Schlengelbelag wird aus Holz sein. Im März 2008 wird es einen „Großarbeitsdienst“ geben.
- An den Schlengeln A und B werden z. T. kleinere durch größere Ausleger ersetzt.
- Zur Strominstallation wird eine verbrauchsbezogene Stromabrechnung für Gäste und LP- Inhaber diskutiert.
- In Kürze stehen Verhandlung mit Nports wegen des Pachtvertrages Hafen an.
- Ab Saison 2008 werden Gäste des Yachthafens Kurtaxe entrichten müssen.
- Das frühere „Bundesvermögensamt“ ist an einer weiteren Anmietung des „Grünen Försterhauses“ interessiert. Es wird eine eventuelle Eigennutzung diskutiert.
7. Renovierung der Messe: Seit der Errichtung 1980 ist das Mobiliar unverändert. Eine veränderte/neue Einrichtung wird diskutiert. Der 1. Vors. Führt eine Meinungsbefragung im Kreise der Teilnehmer der Monatsversammlung durch (Monatsversammlung ist kein Beschlussorgan). Die „Meinungsbildung durch eine Abstimmung“ kommt zu dem Ergebnis, dass 43 Mitglieder dem Umbau zustimmen und eine Gegenstimme vorhanden war. Der 1. Vors. erläutert hierzu, das der Vorstand dem Umbau mit einigen Änderung, die in den vorgestellten Bilderns bereits berücksichtigt sind, zugestimmt hat.Der Umbau erfolgt im Januar 2008. Für die SVC entstehen keine finanziellen Konsequenzen. Ende der Sitzung 22:20 Uhr.
gez. Christa Parnow
i. A. Margrit Erkner

  14-11-2007 IMS am Ende – gibt es jetzt bald mehr „sexy boats“?
 

Die IMS-Formel, die bei uns jahrelang den Ton auf allen größeren Regatten – und in vereinfachter Form auf kleineren Regatten als ORC-Club – den Ton angab,

gibt es nicht mehr. Diese Verrechnungsformel produzierte Schiffe, die – so Originalton aus dem Hause Bruce Farr, dem vielleicht weltweit führenden

Designbüro für Yachten – „slow and tippy“ sind, also langsam und rank. Böse Zungen sagten, „IMS“ stehe für „Immer Mäßig Schnell“. Während IMS jahrelang diesen Schiffstyp prägte, entstanden Boote, die leichter, breiter, großzügiger besegelt, also einfach fetziger waren. Doch in dem Maße, wie bei solchen Booten der Segelspaß

anstieg, das glückliche „Sportbootgrinsen“ soll es ja auch auf größeren Kajütbooten geben, wurde man unter IMS abgestraft, man konnte seinen Rennwert schlecht oder gar nicht raussegeln. Die Folge: IMS befand sich weltweit auf dem Rückzug, in unseren Breiten hielt sich allerdings in der Ostsee ein „IMS-Reservat“, obwohl solche Boote wie „Ousider“ den IMS-Boliden schon die Schau stahlen.

Trotzs 5 schöner Jahre mit einer J80 war klar, das dieses Boot nicht auf die IMS-Formel zugeschnitten war. Noch extremer ist es mit meinem jetzigen Boot, einer Pogo2

also den kleinsten Booten aus dem Bereich „open classes“. Schon vor dem Kauf wusste ich von Herrn Hepp, dass man den Rennwert auf keinen Fall raussegeln kann nach IMS. Extreme Formstabilität, tiefer schwerer Ballast, sehr großzügige Segelfläche, also alles, was Spaß und schnell macht, das passt nicht in IMS. Immer mehr Eigner weltweit wollten sich aber den Spaß nicht mehr nehmen lassen, zumal es – man beachte nur die neue Class 40, die in Deutschland wohl derzeit noch verpennt wird – durchaus Cruiser-Racer gibt, mit denen man mit sowohl auf Regatten, als auch mit Familiencrew absoluten Segelspaß haben kann.

Aus diesen Gründen hat der „Offshore Racing Congress“ IMS jetzt beerdigt und ab 2008 eine neue Formel ins Leben gerufen, „ORC International“. Die baut auf IMS auf, aber das Kernstück, das VPP (Geschwindigkeitsvorhersageprogramm) ist völlig neu gestaltet worden. Aus Deutschland wirkten u.a. Fietje Judel und Axel Mohnhaupt mit.

Was wird anders? Originalton Fietje Judel:“…it was clearly required to modernise the old IMS and follow the trend to „sexy“ boats.“ Was soll man sich nun unter “sexy” boats auf Regatten vorstellen? Das ORC will sich nicht mehr vorwerfen lassen, langsame, ranke und schwere Boote zu fördern (das hatten die von Farr schon vor einigen Jahren im Seahorse-Magazin gesagt, siehe oben), nun sollen leichtere, steifere und reichlich besegelte Boote (z.B. J-Boats und open classes) deutlich besser als in der Vergangenheit behandelt werden.

Nicht so, dass man damit nun automatisch gewinnt, aber so, dass man eine faire Chance hat. Bei der kommenden Nordseewoche werden die Boote also nach „ORC International“ oder ihrem neuen Derivat für Fahrtensegler, „ORC Club“, segeln. Wollen wir hoffen, dass Spaß und Speed in Zukunft nicht mehr als formeltechnischer Sündenfall gelten, sonst ist die neue Formel für das ORC kein Manöver des letzten Augenblickes, sondern kommt zu spät… (Heina)

  02-11-2007 Klassiker Transat Jacques Vabre mit deutscher Beteiligung
 

Am Samstag gegen 13h erfolgte in Le Have der Start zu einem internationalen Klassiker, dem Transat Jacques Vabre.

Gesegelt wird von Le Havre nach Brasilien, das sind im Idealfall 4340 sm, also ca. Cuxhaven-rund Island-Cux-rund Island-

Cuxhaven. Die großen Katamarane und Trimarane starten morgen, heute gingen die Einrümpfer auf die Reise. Neben den Open 60 und Open 50 sind dabei vor allem die Boote der Class 40 interessant. Schon bei der ersten Teilnahme stellt diese rasant aufstrebende Klasse (wir berichteten seit der Klassengründung immer mal wieder) mit 30 Booten die größte Gruppe.

Class 40 sind Schiffe von ca. 12 m, deren Mast und Gennakerbaum zwar aus Carbon sind, die sonst aber konventionell gebaut sind. Es gibt keinen Canting-Kiel, nur Wasserballast. So beträgt der durchschnittliche Preis der teilnehmenden Class 40 Boote (ohne Segel, Elektronik und Sicherheitsausrüstung) „nur“ 220.000,. Euro. Das ist also im Vergleich zu einem ganz neuen Open 60, für den man auch 3 Millionen hinblättern kann, relativ günstig. Die Class 40 scheint die Lücke zwischen den Figaros (ca. 10m) und den Open 60 und 50 zu füllen. Die Klasse zieht viele Profis, aber auch Amateure an, denn diese Boote sind auch zum Cruisen geeignet. So blieb nach der Route du Rhum die Hälfte der Class 40 Boote noch zum Familiensegeln in wärmeren Gefilden.

Es starten 30 Boote, davon sind 18 2007 neu gebaut worden, insgesamt 12 verschiedene Typen. Während bei der Route du Rhum noch die Pogo 40 dominierten – so ein Boot kann man jetzt in Deutschland chartern- sind jetzt die Akilaria 40 sehr stark vertreten. Und mit so einem Boot segelt auch der deutsche Teilnehmer, Florian Gonser, sein Co-Skipper ist David Lefebre, genannt „the kid“, weil der seine Hochsee-Regattalaufbahn extrem früh begonnen hat.

Die Boote der neuesten Generation haben sicher leichte Vorteile, aber man sagt, dass bei dieser Regatta die ersten Class 40 Boote noch immer eine Chance haben, zu gewinnen. Mit einer Zweiercrew ist halt so ein Boot nicht immer zu 100% zu segeln, Geschick und Kondition der Crew und Wetterrouting spielen eine große Rolle. (Heina)

Videos, Bilder und Berichte auf der offiziellen Website

  02-11-2007 A u s z u g aus der Monatsversammlung 11/2007
  Der 1. Vorsitzende, SK Friedhelm Landwermann, eröffnet die Sitzung um 20:05 Uhr vor 38 Teilnehmern.

Die Versammlung erhebt sich im Angedenken an die verstorbenen langjährigen Segelkameraden Günther Dohrmann und Helmut Bellmer.

1.Das von Skin Gesa Petersen verlesene Protokoll der Monatsversammlung Oktober 2007 wird ohne Einwände von der Versammlung angenommen.

2.Einem Austritt bei der Jugendgruppe steht eine Neuaufnahme im Erwachsenenbereich gegenüber.

3.Die von einem Segelkameraden vorgeschlagene Abschaffung des Wachdienstes im Herbst wird diskutiert; Tendenz: Beibehaltung. Der Vorstand wird in einer nächsten Sitzung darüber beraten.

4.SK Rolf Kramer hat sich von seinem Motorenservice getrennt (Verträge mit Partnerfirmen gehen an die Plambeck-Werft über). Die von ihm angemieteten Räumlichkeiten werden demnächst geräumt. SK Kramer ist ab sofort als freier Mitarbeiter der Plambeck-Werft und der SVC tätig. Zur Zeit ändert sich für seine Mitarbeit wenig, aber langfristig muß sich die SVC auf Veränderungen einstellen.

5.T e r m i n e :
- Der Seglerball in diesem Jahr fällt aus. Nächster Termin: 08.11.2008
- Punsch im Alten Eiswerk: 16.12.2007
- Weihnachtsfrühschoppen: 26.12.2007
- Silvesterfeier 31.12.2007 in der Messe (Organisation durch SK Lutz von der Bank)
- Grünkohlwanderung: 26.01.2008
- Curry-Essen: 22.02.2008
- Ansegeln: 26.04.2008
- Absegeln: 20.09.2008
- Urlaub Seglermesse: 13.-30.11.2007 und 04.-26.01.2008
- Herrenessen in Glückstadt: 21.11.2007, Anmeldungen bitte in der Geschäftsstelle
- Vortrag „Klima- und Küstenschutz an Nordsee und Elbe“ am 08.11.2007, 19:30 Uhr, in Otterndorf, Stadthalle, Referent: Prof. Dr. M. Schirmer, Bremen
- Lichtbildvortrag im Fischereimuseum durch B. Lüchtenburg, 22.11.2007, 19:30 Uhr, über seine fünfjährige Weltumseglung fernab gängiger Routen
- jeden Dienstag, 11:00 Uhr, Altherren-Stammtisch in der Messe

6.Wettbewerb „Blaue Flagge Umweltschutz“ (schon 9 mal an die SVC verliehen): SK Lutz von der Bank erklärt sich bereit, den Formalismus zu erledigen.

7.SK Peter Döscher erläutert den anstehenden Arbeitsdienst. Im Schaukasten beim Hafenmeister hängen weitere detaillierte Informationen zum Ablauf aus. Beginn der Arbeiten ist der 17.11.2007, 08:00 Uhr (Verholen der Schlengel).Das WSA sperrt den Segelhafen ab 12.11.2007, Strom und Wasser sind seit dem 31.10.07 abgestellt.

8.Der 1. Vorsitzende gibt weitere Erläuterungen zu den geplanten Investitionen für die Jahre 2008 – 2009.

9.UNSERE ALTE LIEBE ist ein weiteres Mal gerade erschienen. Der 1. Vorsitzende dankt dem Redaktionteam für die geleistete Arbeit.Der 1. Vorsitzende schließt die Sitzung um 22:10 Uhr.
Margrit Erkner

  01-11-2007 Neue brandheiße Hochsee-Einheitsklasse
 
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Einheitsklassen sind seglerisch sicher am anspruchsvollsten, Boot und Material sind gleich, es kommt nur auf das Können an. Bei den großen internationalen Hochseeregatten mit kleiner Crew (einhand oder zu zweit) gaben die Open Classes bislang den Ton an, also Schiffe, deren Speed nicht kräftig (IMS) oder mäßig (IRC) durch eine Formel eingeschränkt wurde. Sicherheit und gutes Handling standen ebenfalls ganz vorne an. So eine Boxrule sorgt natürlich für permanenten Fortschritt, das Bootsmaterial ist aber halt z.T. recht unterschiedlich gut.
Jetzt gibt es eine Kombination aus Open Classes und Einheitsklasse, the best of both worlds: Die 51 Fuß SolOceans. Zunächst sind das einfach mal sehr sichere, einhandtauglich und rasend schnelle Boote wie in den Open Classes, wie man an den Kerndaten sieht:
Lüa 16m
LWL 15,85m
B 5,22m
TG 4,25m
Verdr 6,5t
Gebaut in Kohlefaser-Sandwich, gebacken, natürlich ein Canting-Kiel (40°) und Wasserballst (2x 1350Liter), Groß 115qm, Spi 252qm. Also alles, was schnell macht.
Aber: Die Boote sind alle völlig baugleich, die Segel (North) sind identisch, Decksausrüstung (Harken), Elektronik und Autopilot (NKE), Motor Nanni. Das erste dieser Boote schwimmt jetzt und geht im Dezember auf die erste Weltumrundung. Allerdings mit Crew, so eine Testfahrt, um das Boot zu optimieren. In 2009 gibt es dann die erste Einheitsklassen-um-dieWelt-Regatta, von Frankreich aus, mit einem Halt in Wellington, NZL. (Heina)

  26-10-2007 Jahresbericht
  Nachdem wir Gordon und ich schon unsere ersten beiden Regatten in Warnemünde, Hamburg und Bremen gesegelt sind, wollten wir noch zwei Regatten segeln. Die erste war der Hanseaten Humpen in Hamburg. Wir Fuhren mit der Bahn und einigen Verspätungen zur Alster. Der erste Start sollte um 12.00 Uhr sein. Wir merkten schon früh, dass wenig bis kein Wind war und deshalb erstmal kein Start war.
Die Startverschiebung hielt bis um 18.00 Uhr an, und es wurde keine Wettfahrt am Samstag gestartet.
Am Sonntag sah es ein wenig besser mit dem Wind aus und wir konnten nach einer einstündiger Startverschiebung doch noch starten. Die Bedingungen waren segelbar aber toll waren sie auch nicht.
Wir segelten erstmal eine Wettfahrt in der wir nach vielen Positionskämpfen den dritten Platz belegten. Der Wind nahm wieder ab und wir hatten eine weitere Startverschiebung auf dem Wasser. Nach ca. zwei Stunden brach der Wettfahrtleiter alles ab und wir fuhren alle zurück in den Hafen. Bei der Siegerehrung waren wir über unseren dritten Platz von 18 sehr erfreut und bekamen auch noch ein Glas, zur Erinnerung an die flaue Alster.

Die letzte Regatta fand in Bad Zwischenahn statt, es war zugleich die Landesmeisterschaft aus Niedersachsen. Wir fuhren schon am Freitagabend los um zu trainieren und noch ein neues Großsegel zu testen.
Am Samstag war um 12.00 Uhr Start. Wir konnten bei sehr leichtem Wind den halben Kurs absegeln. Noch in derselben Wettfahrt ließ der Wind stark nach und wir mussten die Wettfahrt abbrechen. Da wir von 29 Booten siebter waren, waren wir natürlich sehr enttäuscht, da es viele Ranglistenpunkte gegen hätte.
Wir konnten an diesem Tag keine weiteren Wettfahrten segeln, und sind anschließend noch mit dem ganzen Kader Fußballspielen gegangen.
Am Sonntag war aus unserer Sicht noch weniger Wind aber wir warteten ab was der Wettfahrtleiter sagen wollte. Aber wir starteten langsam besser werdende Bedingungen und wir starteten zur ersten Wettfahrt am Sonntagmorgen. Bei sehr schwierigen Bedingungen ersegelten wir in der ersten Wettfahrt einen sechsten Platz, wir waren ziemlich zufrieden mit unserem Ergebnis und warteten auf die zweite Wettfahrt. Aber der Wind nahm stetig ab und wir dachten eigentlich, dass keine Wettfahrt mehr gestartet wurde aber aus, für uns unergründlichen Gründen startete der Wettfahrtleiter die zweite Wettfahrt. Wir kamen aus unserem Rhythmus und ersegelten bei wenig bis gar kein Wind einen 18ten Platz.
Wir waren durch den zweiten Lauf im Endergebnis nicht ganz so wie es uns erhofft hatten, und ersegelten einen elften Gesamtplatz.
Im Großen und Ganzen waren wir mit unseren fünf Regatten ganz zufrieden und freuen uns schon auf das nächste Jahr, für das wir uns auch schon viele Ziele gesetzt haben.

Für dieses Jahr segeln wir erstmal keine Regatten mehr. In den Herbstferien haben wir aber noch ein einwöchiges Training mit dem Niedersachsen-Kader vor Warnemünde.

Morten und Gordon Nickel
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  05-10-2007 A u s z u g aus der Monatsversammlung 10/2007
 

Am 04.10.2007 trafen sich 45 Segelkameraden und –kameradinnen in der Seglermesse zur Monatsversammlung, die der 2. Vorsitzende, SK Dr. Eilers, um 20:10 Uhr eröffnete.

1.Der 2. Vorsitzende bat als erstes die Versammlung, sich in Gedenken an die Verstorbenen zu erheben. Mit bewegenden Worten ging er auf Wirken und Wesen der Verstorbenen, Segelkamerad Norbert Karras und Segelkameradin Simone Reinwaldt-Stietzel, ein.
2.SKn Gesa Petersen verliest das Protokoll der Monatsversammlung, das mit zwei kleinen Änderungen von der Versammlung genehmigt wird.
3.Fünf Austritten bei den Erwachsenen und zwei bei der Jugendabteilung steht eine Neuaufnahme gegenüber.
4.Der 2. Vorsitzende geht auf die Sperrzeiten der Klappbrücke (22.-27.10.07) ein und bittet die Bootseigner, das Aufkranen sorgsam zu planen und ggf. auch flexibel zu gestalten (in Abstimmung mit dem Takelmeister), um Engpässe zu vermeiden.
5.Gutscheine für die Hanse-Boot stehen noch zahlreich zur Verfügung.
6.T e r m i n e :
- Die Marinekameradschaft Cuxhaven hält am 09.11.07 in der Seglermesse ihren Frühschoppen ab.
- Das traditionelle Curry-Essen findet am 22.02.08 statt
- Der Termin für den Seglerball ist leider noch immer nicht endgültig geklärt.
7.Der OB Stabbert hat sich in einem Dankschreiben im Namen der Stadt Cuxhaven bei der SVC für ihr großes Engagement beim TAG DER NIEDERSACHSEN bedankt.
8.SK Lutz von der Bank macht den Vorschlag, den in der YACHT angebotenen „Vortrag der Lotsen über das reibungslose Miteinander von Berufs- und Sportschiffahrt“ auch in Cuxhaven stattfinden zu lassen. Dazu sollte die Wasserschutzpolizei und auch die Presse eingeladen werden. Der 2. Vorsitzende nimmt diesen Vorschlag auf.
SK Dr. Eilers schließt die Versammlung um 20:35 Uhr.

Margrit Erkner

  01-10-2007 Trainingscamp und Opti-Vereinsmeisterschaft 2007
 

Am letzten September-Wochenende hatten die Organisatoren Hauke Fischer und Hinnerk Müller die jüngsten SVC-Segler zu einem Trainingscamp als Abschluß der diesjährigen Segelsaison eingeladen. Es hatten sich 14 Kinder angemeldet, die alle in Zelten auf dem SVC-Gelände incl. ihrer Betreuer übernachteten.

Nach dem Treffen um 09:00 Uhr und dem Aufriggen der Boote wurde am Vormittag des 29.09.07 ein erster Trainingsblock im Hafen durchgeführt. Nach dem Mittagessen klarte das Wetter auf und die SY BELLA mit Skipper Thomas Cords nahm die Kinder auf und brachte sie in die Grimmershörnbucht, wo sie auf die von den Betreuern mittels Schlauchboot eingeschleppten Optis verteilt wurden. Es wurde fleißig trainiert und auch der Start für eine Regatta geübt. Nach dem Abendessen in der Messe (es gab Currywurst/Pommes) fuhren alle
(mit zwei Autos) zum Kegeln in das Zentrum ZUR SONNE, was allen sichtlich Spaß gemacht hat. Die Nacht in den Zelten war offensichtlich etwas kurz, aber auf Befragen hat keiner – trotz der Regenschauer – gefroren.

Am Sonntag, 30.09.07, durften die Kinder nach dem Frühstück erst einmal den Seenotrettungskreuzer besichtigen, was offensichtlich tief beeindruckte. Danach wurden die Optis aufgeriggt für die vereinsinterne Optimeisterschaft 2007, die vor den Augen der Eltern durchgeführt werden sollte. Nachdem alle Optis zum Start im Hafenbecken aufgebrochen waren, verdunkelte sich der Himmel und Petrus schickte einen kräftigen Schauer von oben, der natürlich auch von einem kräftigen Wind begleitet war. Aber die Kinder waren sehr tapfer und hart im Nehmen. Nach den Regatten konnten sich Kinder und Eltern im Grillhäuschen erst einmal stärken bei Grillfleisch und Salaten, die die Mütter mitgebracht hatten. Wie Betreuer Hauke Fischer in seiner Ansprache vor der Preisverleihung betonte, haben sich die Kinder einen fairen Wettkampf geliefert und sich so toll verhalten, daß dieses Wochenende auch den Betreuern sehr viel Spaß gemacht hat.

Bei der Siegerehrung gab es folgende Plazierung:

Gruppe A   Gruppe B  
P l a t z N a m e P l a t z N a m e
1 Thomas Grothgut 1 Jannes Stüwe
2 Carl Flesche 2 Lennard Rennebeck
3 Niklas Kuhlins 3 Jendrik Schwarz
4 Jonas Bodanoritz 4 Angelika Langmeier
5 Julius Brütt 5 Max Müller
6 Til Neumann 6 Hanna Zandbergen

 

 

Der 2. Vorsitzende, Segelkamerad Dr. Eilers, lobte die sportliche seglerische Leistung und bedankte sich im Namen des Vorstandes der SVC für den engagierten Einsatz der Betreuer. Segelkameradin Corinna Bodanowitz überreichte den Betreuern als Dank aller Eltern ein Buchgeschenk.

Mit dem Hineinwerfen der beiden ersten Sieger ins kühle Naß klang ein lehrreiches und vor allem fröhliches Segelcamp für die Jüngsten aus. Obgleich das naßkalte Wetter nicht gerade als optimal zu bezeichnen war, blieb die gute Laune im Camp bis zum Schluß ungebrochen.

Text und Foto: Margrit Erkner

 

  26-09-2007 Deutsch-französischer Schüleraustausch in Cuxhaven
 

Für zehn Tage sind wieder einmal Schüler (15) aus dem Collège Didier Daurat aus dem Pyrenäen-Städtchen St. Gaudens zu Besuch in Cuxhaven. Die dreizehnjährigen Schüler sind bei Gasteltern untergebracht, absolvieren eine Stippvisite im A.-Abendroth-Gymnasium, um den Schulalltag in Deutschland kennenzulernen und freuen sich auf einen Ausflug nach Bremerhaven, Bremen und Oldenburg.

Der Schnuppersegeltag im Hafen der SVC schien den Kindern jedoch ganz besonders gut zu gefallen, wie ihr Lehrer, Monsieur Joel Garrigues, auf Befragen der Verfasserin am Hafen ausführte. Bei ihrem Sportlehrer, Monsieur Michel Ruget, und unterstützt von den Segelkameraden Class Höpcke (Gruppe 1 am Montag, 24.09.) und Hinnerk Müller (Gruppe 2 am Dienstag, 25.09.07) erlernten die Kinder nach einem theoretischen Teil am jeweiligen Vormittag die Praxis des Opti-Segelns am Nachmittag im Hafenbecken. Bei herrlichem Sonnenschein und einer frischen Briese sausten die Optis meist in „Rauschefahrt“ von einem Ufer zum anderen, was der Crew im Trainerboot schnelles Einschreiten abverlangte. Am Montag war es bei noch stärkerem Wind wohl auch zu der einen oder anderen Kenterung gekommen, was der Freude aber keinen Abbruch getan hatte, wie Monsieur Garrigues versicherte. Wenn im Februar die Cuxhavener Schüler ihren Gegenbesuch in den Pyrenäen antreten, werden sie dort in die Kunst des Skifahrens eingewiesen, was den deutschen Kindern sicher eben soviel Spaß machen wird. Bei diesem Gegenbesuch kann man dann auf eine schon zehnjährige Tradition zurückblicken.

Die SVC wünscht den französischen Kindern noch eine schöne Zeit in Cuxhaven und eine gute Heimreise!

Margrit Erkner

  24-09-2007 Regatten in Warnemünde und Bremen
  Nachdem wir im letzen Bericht schon über unsere erste Regatta berichtet haben, sind wir bisher noch zwei weitere Wettfahrten gefahren.
Die erste, wie schon angekündigt fand in Warnemünde statt. Wir segelten gegen 93 weitere Boote und wurden bei starkem Wind und hoher Welle 70ter. Wir waren sehr zufrieden, da es eine EM/WMA Serie und ja erst unsere zweite Regatta war. Es war die gesamte Spitze der 420er Segler am Start.
Die dritte Regatta fand an diesem Wochenende in Bremen beim diesjährigen „Bremen Cup“ statt, es war gleichzeitig die Bremer Landesmeisterschafft. Am Samstag gab es eine zweistündige Startverschiebung, da kein Wind und starke Strömung vorherrschten. Jedoch konnten wir dann doch bei leichtem Wind und noch anhaltender Strömung gut starten. Wir mussten sehr nach Böenfelder segeln um einigermaßen voran zu kommen. Wir bewältigten dies gut, und wurden von 12 gestarteten Booten zweiter. In der zweiten Wettfahrt starten wir leider mit einem Frühstart und hatten so ein Handicap für die gesamte Wettfahrt. Der Wind ließ ein wenig nach und wir hatten immer noch Probleme mit der Strömung. Wir konnten uns am Ende doch noch auf einen dritten Platz vorarbeiten.
Wir waren mit diesem Tag nicht ganz zufrieden, da wir nur dritter im Endergebnis waren, Punktgleich mit dem zweiten.
Wir hatten uns also für Sonntag sehr viel vorgenommen und genossen trotzdem unsere Abendessen.
Am Sonntag hatten wir zu Anfang keinen Wind und viel Nebel und konnten nicht starten.
Wir hatten wieder eine Startverschiebung, und mussten eine Weile warten bis ein Hauch Wind kam. Wir segelten trotzdem mit unseren Freunden Hauke Lutzen und Jan Schlenker (Bremer Landesmeister) raus auf die Weser und trainierten alleine. Der Wind wurde immer besser doch der Wettfahrtleiter startete keine Wettfahrt, wie sich später heraus stellte kam der Wind aus der falschen Richtung und so konnte keine gute Bahn ausgelegt werden… .
Wir segelten also keine Wettfahrt mehr und wurden so leider nur dritter.
Doch wir gaben uns mit dem dritten Platz zufrieden und bekamen auch noch zwei schöne Pokale.
Unser nächster Bericht erscheint dann nach unserer nächsten Regatta, die auf der Alster stattfinden wird.

Morten und Gordon
GER 51597

  20-09-2007 Indienststellung der SY MISS LIZZY
 

Gestern abend, 18:00 Uhr, hatten die Eigner der SY MISS LIZZY, Gabi und Ulli Nuhn, zur Indienststellung ihrer neuen Segelyacht eingeladen. Angefangen hatte das "Yachtfieber" der stolzen Eigner auf einer FLIRT (6 m ) von Jeannaeu. Aber schon nach 1 ½ Jahren wechselten sie zu MISS SOPHIE, einer Bantholm 24, wonach schon kurzfristig die CRAZY DAISY (eine Show 29 aus Italien) folgte, und das ganze 10 Jahre! Viele ernsthafte Überlegungen wegen wechselseitiger beruflicher Belastungen machten die Entscheidung schwer, dem Segelsport treu zu bleiben. Aber irgendwann machte sich "Herzblut" breit und ein neues Schiff mußte her, ohne Segeln ging nichts. Nach langem Ausschau-Halten wurde es die MISS LIZZY, eine für die Elbe und an der Elbe in Uetersen gebaute Nordwind 32. Miss Lizzy wurde 1987 auf Kiel gelegt, ist 9,66 m lang, 3,10 m breit und verfügt über einen Yanmar-Diesel mit 13 PS.

SK Arno Stabbert ging in einer launigen Rede auf die Historie der neuen Eigner der MISS LIZZY ein und wünschte im Namen der zahlreich erschienenen Segelkameradinnen und –kameraden allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Er überreichte auch den obligatorischen SVC-Stander, und der zugehörige Blumenstrauß, der leider durch ein Mißverständnis fehlte, wird sicher nachgereicht.

Der Abend klang bei netten Gesprächen, reichlich Bier und Sekt erst in der Dunkelheit aus.

Text und Foto: Margrit Erkner

 

  18-09-2007 Trainingswochenende und Regatta auf der Alster
 

Nachdem wir schon einige Trainingseinheiten auf der Alster absolviert hatten, fuhren wir nach Steinhude um mit dem Kader des SVN zu trainieren. Nach dem Trainingswochenende
fuhren wir an die Alster, um dort unsere erste gemeinsame Regatta zu segeln.
Wir segelten am Samstag drei Wettfahrten. In zweiten und dritten Lauf segelten wir einen achten und einen vierten Platz. Im ersten Lauf wurden wir bei leichtem Wind elfter von 21 Startern. In der zweiten Wettfahrt hatten wir leider ein OCS ( Frühstart) und mussten diesen am folgen Tag streichen.
Am Sonntag war um 11 Uhr Start. Bei nordwestlichen Winden um die 3-4 Bf. konnten wir in den beiden Läufen sehr viele Plätze aufholen. Wir wurden sechster und siebter. Nach den Rennen stellte sich heraus, dass der sechste Platz auch ein Frühstart war.
Wir waren sehr enttäuscht und mussten uns mit einem vierzehnten Platz am Ende zufrieden geben.
Da wir jedoch sehr gute Einzelergebnisse ersegelt sind, schauen wir positiv in die Zukunft.
Wir freuen uns schon auf die Qualifikationen zur EM/WM in Warnemünde segeln zu können.

Morten

  15-09-2007 Absegeln
  Aufgrund der geringen Anzahl von Anmeldungen für das Absegeln nach Otterndorf und der Starkwindvorhersage (NW 7 – 9) wurden die Feierlichkeiten kurzfristig abgesagt und der "Kurs Heimathafen" vorgegeben. Man traf sich in gewohnter Weise unter’m Flaggenmast, wo der 1. Vorsitzende mit einer kleinen Ansprache den offiziellen Teil der Segelsaison 2007 beendete. Im Grillhäuschen gab es wieder den traditionellen leckeren Räucherfisch. Gut angenommen wurde auch das restliche Bier, die eingelegten Heringe und das leckere Schmalzbrot vom Vortag der Indienststellung der SY NAUKE. Bei herrlichem Sonnenschein und ein wenig Starkwind ergaben sich viele nette Unterhaltungen. Am Abend in der Messe trafen sich die meisten wieder, wurden gut beköstigt und bei guter Laune und sangesreichem Liedgut klang der Abend aus. Draußen herrschte Windstille – wo waren die NW 7 – 9 Bft?

Margrit Erkner

 

  14-09-2007 Indienststellung der SY NAUKE
 

Die Eigner der SY NAUKE (Typ Königskreuzer), Anne und Peter Junge, haben ihre Vereinskameraden in der Tat sehr überrascht, wie auch der 1. Vorsitzende, Friedhelm Landwermann, in seiner Glückwunschansprache hervorhob. Kaum den Gedanken des Verkaufs der „alten“ Yacht überlegt oder gar ausgesprochen, war sie verkauft. Eine lange Zeit des Überlegens „was machen wir nun?“ hat es nicht gegeben – schon war ein neues Schiff in Aussicht, wurde gekauft und kam in unserem Hafen an. Die neue Yacht der Familie Junge ist eine stolze COMFORTINA 35 (in dunkelblau). Heute wurde sie auch auf den lange Jahre bewährten Namen NAUKE indienstgestellt. Bis kurz vor Beginn der offiziellen Feierlichkeiten regnete und stürmte es fürchterlich, so daß viele sich fragten „wie soll das nur gehen?“. Aber dann hatte Petrus ein Erbarmen, der Himmel klarte auf und die Regenwolken stellten ihren Dienst ersteinmal zur Feier des Tages der Familie Junge ein.

Es wurde in schönes Fest und die Gäste bestens mit leckeren hausgemachten Delikatessen verwöhnt (es soll auch etwas zu trinken gegeben haben). Die Gäste, die zahlreich erschienen waren, sagen herzlichen Dank und wünschen der NAUKE und ihrer Crew allzeit gute Fahrt, immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und immer eine glückliche Heimkehr!

Margrit Erkner

  14-09-2007 Mit der "Frauke" in Berlin
 

Berlin war ein voller Erfolg! Am 09.09.2007 war ich oberhalb von Brandenburg in Ketzin bei Rolf Blädel und Klaus Köhn zugestiegen und bin über den Wannsee, vorbei an der Pfaueninsel die Havel aufwärts in die Spree in das Regierungsviertel im Spreebogen bis vor den Reichstag mitgefahren und das bei herrlichem Sonnenschein. Fantastisch kann ich nur sagen
Am Sonntag standen Fahrten mit Bundestagsabgeordneten und anderen Gästen auf der "Frauke" an.
Die Eröffnungsfeier der Ausstellung Gemeinde Helgoland und seines Museumsvereins in der Schleswig-Holsteinischen Landesvertretung am 10.09.2007 verbunden mit einer einmaligen Fotoausstellung des Helgoländer Fotographen Franz Schensky, vorgetragen mit Musik und Bildern von Claus Ulrich Heinke, wurde für uns zu einem wunderschönen unvergesslichen Abend.
Aber auch verkehrspolitisch kam es zu einem Teilerfolg. Die Seebäderflotte wird zwar von den anstehenden neuen EU-Richtlinien nicht befreit, es wird aber einen Aufschub geben. Das gibt den Reedern noch ein paar Jahre Zeit, ihre Schiffe aufwendig umzurüsten.

Obwohl wir ständig fotographiert wurden, habe ich bisher nur sehr wenig Fotos. Diese sind von meiner Frau, wo wir gerade unter der Brücke des Paul Löwe Hauses, direkt neben dem Reichstag den ehemaligen Grenzverlauf der DDR überfuhren. An dieser Stelle wird derer gedacht, die dort bei der Flucht durch Grenzpolizisten der DDR ums Leben kamen.

Henrik

  07-09-2007 Auszug aus der Monatsversammlung September 2007
 

Am 06.09.2007, 20:15 Uhr, begrüßte der 1. Vorsitzende, Friedhelm Landwermann, 42 Segelkameradinnen und –kameraden in der Seglermesse.
Nach einer kleinen Rückschau erheben sich die Anwesenden und gedenken der verstorbenen Segelkameraden Ulfried Schuster und Günter Martens.
Das von SKn Gesa Petersen verlesene Protokoll der MV 05.07.2007 wird von der Versammlung ohne Einwände genehmigt.
Drei Neuaufnahmen stehen drei Austritten gegenüber.

Das Absegeln nach Otterndorf am 15.09.07 beginnt mit dem traditionellen Treffen unter’m Flaggenmast um 13:00 Uhr (mit Räucherfisch); das gemeinsame Auslaufen ist für 14:30 Uhr angesetzt. Die Anwesenden werden nochmals gebeten, sich definitiv mit Wahl entsprechenden Gerichtes anzumelden. Es wird eine kleine Geschwaderfahrt durch die Medemrinne nach Otterndorf organisiert, zu der ebenfalls noch Anmeldungen erbeten werden (Details unter’m Flaggenmast).

SKn Christa Parnow hat den Wachplan für Oktober verteilt. Es wird um Einhaltung gebeten; bei Verhinderung ist für Ersatz selbständig zu sorgen.

Die Aufkrantermine stehen ebenfalls fest (sind auch auf der Homepage einsehbar). Durch den Beginn der Baumaßnahmen für die zweite Deichlinie ist mit Behinderungen bei der Klappbrücke zu rechnen. Ab 22.102007 und 21.04.2008 ist jeweils für eine Woche mit einer Vollsperrung zu rechnen. SK Rolf Kramer verliest die Namen der Schiffe, die zum Aufkranen rechtzeitig in die Marine hinter der Klappbrücke verbracht werden müssen. Telefonische Erkundigungen sind möglich über das Baubüro der Fa. Freytag unter 0171 / 75 03 309.

Die Teilnahme der SVC am TAG DER NIEDERSACHSEN, 06.-08.07.07, in Form von Gästesegeln und Lampionfahrt mußte wegen des Starkwindes leider ausfallen. Am Sonntag haben jedoch unsere Jüngsten mit ihrem seglerischen Können beim Optisegeln die "Fahne des Vereins hochgehalten". Der 1. Vorsitzende bedankt sich dafür bei allen Beteiligten.

Bei der Veranstaltung "150 Jahre Albert Ballin – Open Ship", 17.-19.08.07, hat die SVC in Abstimmmung mit dem WSA die beiden Regatten der Oldtimer am Freitag und Samstag erfolgreich organisiert

SK Peter Döscher bittet noch einmal eindringlich alle Bootseigner, dringende Ausbesserungen im Schlengelbelag in Eigeninitiative vorzunehmen, um die Verkehrssicherheit bis zum Saisonende zu gewährleisten. Sein Aufruf um Mithilfe bei der Verbesserung des Havarieschlengels nach der umfangreichen Diskussion auf der letzten Monatsversammlung hat leider zu keinem einzigen freiwilligen Helfer geführt!

Der 1. Vorsitzende bittet die Segelkameradinnen und –kameraden noch einmal, an den Erhalt der UNSERE ALTE LIEBE (UAL) zu denken und die neuen Herausgeber mit Beiträgen zu unterstützen.

Auf den Beitrag von SK Dr. Hesse in der UAL zu den angekündigten irritierenden Änderungen des Sportbootführerscheinwesens hat sich MdB Annette Faße beim Vorstand gemeldet und entsprechende Beschlüsse angekündigte, die erleichternderweise eine Deregulierung erhoffen lassen. Mehr demnächst in der UAL.

Wer dem Aufruf des BUND Folge leisten möchte, eine Flagge gegen die Elbvertiefung (28,- €/Stück) auf seinem Schiff zu setzen, möge sich bitte in der Geschäftsstelle melden und sich in einer Bestelliste erfassen lassen.

SK Peter Junge lädt herzlich ein zur Indienststellung der neuen NAUKE am Freitag, 14.09.07.

Margrit Erkner

  04-09-2007 Info und Krantermine Herbst 2007
 

Die Krantermine sind soweit als vorläufig zu betrachten, wie die
Sperrzeiten der Klappbrücke noch nicht bekannt sind. Im Zuge der
Bauarbeiten für die neue Deichlinie vor der Klappbrücke wird diese
teilweise gesperrt sein. In Kürze sollen die Termine abgestimmt
werden, worüber an dieser Stelle umgehend informiert wird.

Und hier nun die Krantermine für den Herbst 2007

Heiko Päsler

  22-08-2007 Der Umstieg ist geschafft
 


Wie bereits in einem der letzten Berichte angekündigt, bin ich nach der Teilnahme an der EMA / WMA Regattaserie, die vor Warnemünde stattfand, aus dem Optimisten ausgestiegen. Auch wenn dieses letzte Jahr im Opti noch sehr erfolgreich für mich war und ich auch bei den Ausscheidungsregatten vor Warnemünde noch einen guten Platz erkämpfen konnte, wurde es immer schwerer gegen die leichtern Gegner zu gewinnen. Es ist wirklich schwer in der Rangliste der Optimisten A Segler zu bestehen, so bin ich sehr zufrieden in der Rangliste auf Platz 40 gekommen zu sein. Für mich der richtige Zeitpunkt zum wechseln.

Ab sofort werde ich mit meinen Bruder Morten unseren 420er segeln. Morten hat schon Erfahrung als 420er Vorschoter, so wird uns der Einstieg hoffentlich nicht schwer fallen.
Am vergangenen Wochenende haben wir in der Grimmershörn Bucht unser Training aufgenommen.
Da ich als Optisegler dem Niedersachsen A Kader angehörte, wurden wir auch jetzt im 420er zu einem Sichtungstraining eingeladen.
Am kommenden Wochenende fahren wir nach Steinhude zur Kadersichtung, dann wird sich entscheiden, ob wir aufgenommen werden, das wird spannend.
Neben dem Training wollen wir in diesem Jahr noch 4 Regatten fahren.
Ich hoffe, es lohnt sich dann wieder den einen oder anderen Bericht für die SVC WEB Seite zu schreiben.
Gordon (jetzt GER 51597)

 

  30-07-2007 Travemünder Woche 2007 – Platz 1 für die SY BELLA
 

Für Freitag, 27.07.2007, war die BELLA, eine Bavaria 36 mit Eigner Tommy Cordts und Segelkameraden Ronald Griebenow, Horst Fischer und Friedhelm von Staa für das Rennen "Offshore-Seebahn up and down" gemeldet. Gegen 10:00 Uhr starteten 39 "Dickschiffe" bei idealen Wetterbedingungen um ca. 5 Bft. SW vor Travemünde auf der Mittelstrecke über 40 sm Richtung Grömitz. Nach ca. 1,5 Stunden erfolgreicher Regatta-Segelei wurden die Schiffe von heftigen Schauerstaffeln arg gebeutelt; der Wind frischte auf Sturmstärke 9 Bft auf (in Boen zeigte die Armatur 52 knt.). und heftige Regenfälle beeinträchtigten die Sicht stark. Hektische Segelmanöver waren erforderlich, um Schiff und Mannschaft vor Schäden zu bewahren. Zuletzt ging es nur noch darum, die BELLA unter Sturmfock im Wind zu halten. Um die BELLA herum zerfetzten Spinaker, rissen Großsegel und selbst ein Mastbruch wurde ausgemacht. 11 mit großen Materialschäden belastete Schiffe konnten noch aus eigener Kraft den Hafen wieder erreichen. Zum Glück waren Personenschäden nicht zu beklagen. Die BELLA war durch diesen Wettereinbruch weit rausgetrieben worden; an Bord blieb aber alles heil. Die unversehrte Crew der BELLA freut sich über den errungenen 1. Platz nach IMS III/IV und befindet sich auf dem Rückweg von Travemünde über den Nord-Ostsee-Kanal nach Cuxhaven, wo sie am heutigen Montag erwartet wird.

PS: Segelmacher und Mastenbauer in Travemünde haben Hochkonjunktur!

Bericht: Crew der BELLA

  29-07-2007 Zum Börteboot-Rennen an Bord
 


An einer Regatta der besonderen Art können Helgoland-Besucher am 10. August teilnehmen. Dann wird vor der Insel die 53. Börteboot-Wettfahrt ausgetragen. Sie führt von der Landungsbrücke zur Nordspitze und zurück. Laut Helgolands Tourismusbüro sind Gäste an Bord willkommen: die Einschiffung beginnt um 17 Uhr. Nach dem Rennen wird bis Mitternacht bei Grillwurst, Bier und Musik gefeiert. Die Börteboote sind seetüchtige, rund zehn Meter lange Schaluppen, mit denen Besucher seit eh und je zwischen den Ausflugsschiffen und der Insel hin- und hertransportiert werden. (Internet: www.helgoland.de) (dpa)

 

  11-07-2007 HSH Nordbank blue race Newport – Cuxhaven/Hamburg
 
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Foto: SVC

Alle restlichen Regatta-Teilnehmer haben nunmehr in der Nacht 08./09.07.2007 die Ziellinie Cuxhaven-Steubenhöft passiert. Die letzten beiden Schiffe waren die CHARISMA, eine Swan 441, aus Deutschland und die "KPMG", eine X 612. Das Einlaufen der "KPMG" war etwas besonderes; es handelte sich um eine reine Damenmannschaft unter der Schiffsführung von Frau Dr. Imken. 13 weitere "Mädels"waren an Bord, darunter auch die Schwiegertochter der SVC-Mitglieder Annelie und Dr. H. Ross. Den Damen überreichte der 1. Vorsitzende, Friedhelm Landwermann, neben der Kugelbake aus Holz auch noch jeweils eine rosa Rose im Namen der SVC.

Am späten Samstag Abend lief auch noch die PARSIVAL III ein, eine Luxusyacht von 177 ft (ca. 56 m Länge) mit einer Charterbesatzung. Die PARSIVAL hatte auf dem Altlantik technische Probleme und lief außer Konkurrenz unter Maschine ein.

Insgesamt wurden 23 Kugelbake an die Regatta-teilnehmenden Schiffe überreicht; die Arbeit teilten sich Segelwart Peter Gutgesell und der 1. Vorsitzende. Die Zusammenarbeit mit dem Hamburger Ziel-Abfertigungsteam war hervorragend. Eine Stunde vor jedem Zieldurchgang waren die entsprechenden Informationen eingegangen (manche auch mitten in der Nacht). Das Empfangsteam hofft, dass die SVC mit dieser Erinnerungsaktion bei den Regattateilnehmern einen guten Eindruck hinterlassen hat.

Friedhelm Landwermann

 

  11-07-2007 Showsegeln der Optitruppe zum Tag der Niedersachsen
 

Witterungsbedingt mußte die geplante Gästefahrt der zusammengeschlossenen Wassersportvereine und die Lampionfahrt der SVC am "Tag der Niedersachsen" leider ausfallen (Windwarnung mit Boen um sieben Bft). Dafür wurde aber die SVC am Sonntag mittag von ihren jüngsten Seglern im Yachthafen bestens präsentiert.

Um 11.00 Uhr fanden sich acht Kinder mit ihren Eltern auf dem Gelände der Seglervereinigung ein, um unter der fachkundigen Anleitung von Trainer Hauke Fischer und seinem Team den Zuschauern an Land das Optisegeln näherzubringen.

Bei kräftigem und zeitweise böigem Wind rauschten die leichten Optis nur so durch das Hafenbecken der SVC. SK Peter Döscher sicherte die Hafenausfahrt mit seiner SY "Lady" . Einige spektakuläre Manöver wurden gesegelt, und eine kleine Regatta fand auch statt. Viel Interesse fand das absichtliche Kentern der Kinder mit anschließendem Wiederaufrichten der Optis. Den krönenden Abschluss dieses Tages bildete dann die Hafenrundfahrt mit Kindern und Eltern auf der "Lady", zu der Peter Döscher spontan einlud. Ein war ein tolles Erlebnis, die Festmeile vom Wasser aus zu betrachten. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an SK Peter für seinen Einsatz.

Es war eine rundherum gelungene Veranstaltung, die sich sicherlich als Vorankündigung auf dem offiziellen Programm dieser Großveranstaltung auch gut gemacht hätte.

Corinna Bodanowitz


  05.07 -2007 A u s z u g aus der Monatsversammlung
  Der 1. Vorsitzende, Friedhelm Landwermann, begrüßt um 20:15 Uhr 53 Segelkameradinnen und –kameraden.

1. Das Protokoll der Monatsversammlung 06/2007 wird mit zwei Korrekturen (u. a. zur Redaktion der UNSERE ALTE LIEBE) angenommen.

2. Aufnahmeanträge
Eine erfreuliche Entwicklung ist im Bereich der Jugendabteilung zu verzeichnen; es liegen 17 (!) Aufnahmeanträge für die Jüngenstenausbildung (Opti’s) aus der Waldorf-Schule vor, der Unterricht läuft bereits. Im Erwachsenen-Bereich gibt es auch drei weitere Bewerber.

3. Jugendarbeit
- Der Prüfungsausschuß konnte 15 Jugendlichen nach erfolgreicher Abschlußprüfung den JÜNGSTENSCHEIN überreichen:

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Foto: Margrit Erkner

Jonas Bodanowitz, Timo Borutta, Julian Brütt, Pia Ditzer, Niklas Kuhlins, Lena Mathiske, Maximilian Müller, Till Neumann, Lennard Rennebeck, Janina Schirmer, Jandrik Schwarz, Pia Stache, Jannes Stüwe und Hanna Zandberg. SKin Corinna Bodanowitz bedankte sich bei allen Lehrkräften und Helfern für die hervorragende Leistung.
- Die Koordinierung des Opti-Segelns übernimmt nach dem ausbildungsbedingtem Weggang von Malte Päsler künftig Hauke Fischer.
- SK Arthur Meyne findet sich bereit, Jugendwart Dennis Griebenow, der aus beruflichen Gründen von August bis Dezember 2007 überwiegend ortsabwesend sein wird, in seinen Aufgaben im Opti- und Sprintenbereich zu vertreten.

4. Arbeitskreis Zukunftsentwicklung
Der 1. Vorsitzende berichtet über den Bearbeitungsstand des Arbeitskreises zu den Überlegungen Anpassung der Stromversorgung, Umrüstung der Schlengelanlage, Umgestaltung Außenbereich usw. Endgültige Entscheidungsfindungen stehen noch aus.

5. HSH Nordbank blue race Newport-Cuxhaven/Hamburg 2007
Von 24 gestarteten Schiffen (zwei abgebrochen) sind vier bereits durch’s Ziel gekommen und im Amerika-Hafen vom 1. Vorsitzenden mit der symbolischen Kugelbake begrüßt worden (wegen der großen Tiefgänge von teilweise 4 m war ein Festmachen im SVC-eigenen Hafen nicht möglich).
Die restlichen Regatta-Teilnehmer werden am Montag und Dienstag erwartet.

6. Tag der Niedersachen
- Zu den Hafenrundfahrten, Beginn 14:00 Uhr, am Freitag haben sich sieben Schiffe der SVC bereit erklärt. Helfer (zum Festmachen etwa am Hafen, also vor Ort, werden noch gesucht. Ferner wird das SVC-eigene Zelt gesucht, wer kann helfen?
– Alle Schiffseigener der SVC werden um Teilnahme an der Lampionfahrt am Samstag (mit Familienangehörigen und Freunden) gebeten. Treffen ist 22:00 Uhr im Vorhafen an der Seeschleuse.
- Am Sonntag vormittag sollte ab 11:00 Uhr ein Opti-Trainingssegeln das bunte Hafenbild abrunden; "Dickschiff-Stand-by-Sicherheits-Segler" werden noch gesucht.

Bei allen Aktivitäten gilt: Bei mehr als 5 Bft findet aus Sicherheitsgründen kein Vorhaben statt
(mit allen beteiligten Nachbarvereinen so abgesprochen!) !

Die Hafeneinfahrt bis zur Klappbrücke ist am Samstag und Sonntag zwischen 13:30 – 14:30 Uhr wegen Aktivveranstaltungen der WSP, DLRG, DGzRS etc. gesperrt.

Der Sonderparkplatz der SVC auf dem Wohnmobil-Stellplatz ist ab Samstag mittag bis Sonntag mittag geöffnet (gekennzeichnet mit dem SVC-Stander).

7. Verschiedenes

- SK Dr. Jens Kofahl berichtet von der Edinburgh-Regatta bei einer erfreulich großen Beteiligung; es waren 15 (!) Neuzugänge zu verzeichnen. Von 54 angemeldeten Schiffen haben 49 teilgenommen. Es war eine anspruchsvolle Regatta, die von Starkwind über Flaute bis Nebel ein breites Wetterspektrum parat hatte. Es war eine "runde" Veranstaltung mit einem großen Beiprogramm in Edingburgh und einer freundschaftlichen Aufnahme der Gastgeber dort. Es hat allen Teilnehmern viel Spaß gemacht.

– Die Kopfschlengel sollen künftig besser als "Notfallschlengel" gekennzeichnet werden, damit sie auch entsprechend frei gehalten werden können.

Der 1. Vorsitzende schließt die Versammlung um 21:25 Uhr und wünscht allen Segelkamerdinnen und –kameraden eine schöne Feriensaison auf dem Wasser und glückliche Heimkehr!

Margrit Erkner

  02-07-2007 HSH NORDBANK blue race 2007
 
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Foto: Margrit Erkner

Heute, 01. Juli 2007, gegen 16:30 Uhr, ist die SY OUTSIDER, mit Eigner und Skipper Tilmar Hansen vom Kieler Yachtclub als erste Yacht im Rennen der HSH Nordbank von Newport nach Hamburg in Cuxhaven eingetroffen, wo die Mannschaft von Angehörigen, Segelkameradinnen- und kameraden, Segelinteressierten und Pressemitarbeitern auf das herzlichste begrüßt wurde. Die Outsider, eine Elliott 52, hat das Transatlantik-Rennen in nur 15 Tagen bewältigt; dabei sind Reisegeschwindigkeiten von teilweise 35 ktn erzielt worden. Schiff und Mannschaft haben die Strapazen dieser anspruchsvollen Regatta unbeschadet überstanden. Der 1. Vorsitzende, SK Friedhelm Landwermann, überreichte Tilmar Hansen und Mannschaft eine Kugelbake zum Empfang im Amerika-Hafen.
Margrit Erkner

 

  10.06-2007 Vogelsandregatta 2007
     
klick & zoom Foto: Rainer Genau

Die Wettfahrtleitung hatte aufgrund des herrlichen Wetters Bahn III ausgelobt, und so starteten gegen 11:15 h bei Sonnenschein und Wind aus NO um 4 raumschots 14 Schiffe mit hochmotivierten Crews, die teilweise den wenigen Wind beklagten.

Nach erfolgreicher Rückkehr gegen 17:00 Uhr sah man zufriedene Gesichter nach einer Regatta bei Kaiserwetter.

Die Crew-Mitglieder mußten sich z. T. zunächst einmal bei einem Bad im Hafen erfrischen.

Um 19:00 Uhr traf man sich bei Freibier und Chili-con-carne, um dem größten Durst und Hunger „Herr zu werden“.

Das von SK Peter Gutgesell präsentierte Gesamt-Ergebnis gestaltete sich wie folgt

Bei Traumwetter klang der Abend am Hafen mit netten Klönschnacks aus.

Margrit Erkner


  08.06-2007 A u s z u g aus der Monatsversammlung
 

Der 1. Vorsitzende, Friedhelm Landwermann, begrüßt um 20:11 Uhr 40 Segelkameradinnen und –kameraden und gibt seiner Freude darüber Ausdruck, daß die Monatsversammlungen nach Übernahme der Gastronomie durch das Ehepaar Schobert nun wieder in der eigenen Messe abgehalten werden können.

In einem Rückblick geht er auf das Wirken des verstorbenen Segelkameraden Karl-Heinz Holtmann ein und bittet die Anwesenden, sich in dessen Gedenken zu erheben.

1.Das Protokoll der Monatsversammlung vom 09.04.2007 wird von Skin Petersen verlesen und von der Versammlung genehmigt.

2.Anträge auf Neuaufnahmen liegen nicht vor; ein Ehepaar hat seinen Austritt erklärt.

3.Zum TAG DER NIEDERSACHSEN, 06.-08.07.2007, wird wie folgt berichtet:

  • Die NDR-Bühne wird auf dem SVC-Parkplatz aufgebaut; ein Notparkplatz für SVC-Mitglieder wird errichtet.
  • Die Vereine SVC, LCF, Hol Rut und SV Altenbruch haben sich für ein gemeinsames Programm-Angebot zusammengeschlossen:
  • -- Am Samstag, 07.07.07, 11:00 bis 17:00 Uhr, werden Hafenrundfahrten mit Gästen angeboten, die vom SVC-Hafen starten. Teilnahmewillige Eigner bitte in der Geschäftsstelle oder bei SK Gutgesell melden! Auch wird noch „Personal zum Einteilen“ gesucht! Die Gäste werden aus Besuchern des Seenotrettungskreuzers per Gutschein ausgelost. Diese Veranstaltung ist versicherungstechnisch abgesichert.
  • -- Am Samstag abend werden alle SVC-Eigner gebeten, sich an einem Lampionkorso (mit Freunden oder Verwandten) durch die Häfen zu beteiligen.
  • -- Am Sonntag, 08.07.07, 10:00 – 14:00 Uhr, wird die Jugendgruppe gebeten, mit einem Opti- Trainingssegelm im Vorhafen das bunte Hafenbild abzurunden.

4.Die Eröffnung der Nordseewoche war mit rd. 500 Teilnehmern ein voller Erfolg bei bestem Wetter. Die tollen Segelerfolge der SVC-Teilnehmer krönen dieses große Seelereignis in der Nordsee! Bemerkenswert auch die große Resonanz der Edingburgh-Regatta: Von 53 Meldungen sind 49 Schiffe gestartet. Die seglerische Herausforderung bei Starkwind haben dankenswerterweise fast alle heil überstanden.

5.Zur bevorstehenden Vogelsand-Regatta führt SK Gutgesell aus, daß das Regatta-Büro morgen, Freitag, 08.06.07, ab 16:00 Uhr geöffnet ist und ab 17:00 Uhr Meldeschluß besteht. Er bittet alle Unentschlossenen, sich doch noch für eine Anmeldung zu entschließen. Startfenster: ab 10:30 Uhr, Unterlagen im Regatta-Büro oder von dieser Homepage abrufen.

6.Weitere Termine:
30.06.2007 Lichterfest um den historischen Kornspeicher in Freibug/Elbe
29.06.-01.07.07 Kreissportfest in Nordholz
01.09.2007 Brunsbütteler Elbewettfahrt
15.09.2007 Oberndorfer Seewettfahrt
17.-19.08.07 Tertius-Regatta vor Büsum
21.06.2007 Der Arbeitskreis ZUKUNFTSENTWICKLUNG trifft sich in der Geschäftsstelle, um die Anregungen aus dem Zwischenbericht zu vertiefen.

7.Die gute Nachricht: Ein Redaktionsteam für UNSERE ALTE LIEBE ist gefunden: Das Ehepaar Prange und Frau Christine Rojahn haben die Geschicke um unsere Vereinszeitung in die Hand genommen und kündigen an, daß die nächste Ausgabe schon in Kürze erscheint. Der Vorsitzende sagt im Namen aller Segelkameradinnen und –kameraden herzlichen Dank und wünscht gutes Gelingen!

8.Ein neues Betreuerboot für die Jugendabteilung ist eingetroffen und wird in Kürze im Hafen zu bewundern sein.

9.SK Dr. Hesse wird in der nächsten Ausgabe der UNSERE ALTE LIEBE aufklären, was von den angekündigten Behörden-Einfällen, den Segelsport zu verkomplizieren, übrig geblieben ist.

Der Vorsitzende schließt um 21:45 Uhr die Sitzung und weist auf die nächste Monatsversammlung am 05.07.2007 hin.

Margrit Erkner

  06.06-2007 Die Edinburgh-Regatta 2007
 

Nachdem wir schon Pfingsten drei erfolgreiche Wettfahrten bei der Nordseewoche gesegelt sind, wollten wir auch die Regatta von Helgoland nach Edinburgh positiv beenden. Der Start war am Montag den 28. Mai, und wir hatten noch einige Vorbereitungen zu treffen. Da der Startschuss erst um 16.30 Uhr fiel, hatten wir auch noch ein wenig Zeit.
Wir gingen los, um nur den notdürftigsten Proviant einkaufen, um so wenig Gewicht wie möglich an Bord zu haben. Es wurde leider doch ein bisschen mehr. Wir stauten alles gut und machten uns auch sogleich segelfertig. Wir gingen mit etwa 50 anderen Segelschiffen an den Start, und erhofften uns eine Platzierung unter den ersten zehn Schiffen.
Der Start verlief hervorragend und wir übernahmen auch gleich die Spitze des Feldes.
Wir segelten in die Nacht hinein und mussten uns völlig auf Gegner und uns selber konzentrieren.
Ich hatte als erster Freiwache und ging schlafen um bei meiner nächsten Wache ausgeschlafen und konzentriert zu erscheinen. Wir waren mit sieben Crewmitgliedern an Bord und hatten zwei Wachen. Wir wechselten uns alle vier Stunden ab, damit man immer ausgeschlafen ist.
Bei gutem Wetter und herrlichem Wind (ca. 3 Windstärken) segelten wir
in die Nacht.
Ich schlief tief und fest bis ich geweckt wurde, denn nun musste ich raus zu meiner Wache.
Wir segelten jetzt schon einige Stunden und wir konnten Helgoland nicht mehr sehen. Es kam schon ein bisschen mehr Wind auf, doch noch lief es recht gut. Wir schätzten uns unter den ersten fünf Yachten.
Wir gingen alle unseren Wachenplan nach und segelten ganz vorne im Feld mit. Zu Essen gab es nur einmal täglich etwas Warmes und ansonsten gab es leckeres Schwarzbrot… .
Am nächsten Abend kam stetig mehr Wind auf. Wir wechselten auf ein kleineres Vorsegel und machten sehr gute Geschwindigkeit.
Ich war schon sehr müde, da wir weiter unsere Wachen gehen mussten, und es sehr anstrengend war.
Als wir am Mittwochmorgen knapp die Hälfte hinter uns hatten, segelten wir genau in ein Starkwindgebiet. Die Wellen wurden immer höher und wir konnten unter Deck nur schlecht bewegen. Wenn wir in ein Wellental fuhren, knarrte es so laut, dass wir kaum schlafen konnten. Da es im Wellental so gewackelt hat, flog mein Vater durch das Schiff, weil er sich nicht rechtzeitig festhalten konnte.
Er hatte darauf starke Schmerzen, im Krankenhaus stellte sich im nachhinein heraus, dass seine rechte Rippe angebrochen war.
Wir segelten trotzdem weiter und der Wind war eine echte Herausforderung für uns, aber auch für das Material.
Doch der Wind legte sich wieder und dadurch machten wir nicht mehr ganz so gute Fahrt. Wir waren ca. 20 Seemeilen vor Edinburgh als der Wind ganz weg war. Wir segelten sehr langsam und die Gegner kamen immer schneller von achtern auf, da sie ja noch ein bisschen Wind hatten.
Wir dachten schon sie würden an uns vorbei ziehen doch dann kam doch noch ein bisschen Wind auf. Wir fuhren nicht schnell aber unsere Gegner blieben trotzdem noch hinter uns. Nur knapp vor uns war ein Schiff, dass drei Meter länger ist und eigentlich schon längst im Ziel sein sollte. Es war ein Ansporn für uns dieses Schiff noch zu überholen, doch wir schafften es nicht obwohl es noch mal sehr eng wurde. Im Ziel waren sie 30 Sekunden vor uns, und das bei einer Fahrtzeit von ca. drei Tagen und 520 gesegelten Seemeilen. (ca. 1014 km)
Wir waren alle sehr glücklich und bei bester Laune, dass wir drittes Schiff im Ziel,
am Donnerstag den 31.05. um 13.20 Uhr waren.
Als wir im Hafen festmachten putzen wir das ganze Boot und gingen am Abend früh ins Bett.
Den Tag darauf besichtigten wir Edinburgh mit seinem schönen Schloss und lernten viel von der Schottischen Kultur.
Am Samstag flog ich über London nach Hause.

Als ein paar Tage später alle Schiffe im Ziel waren, stellte sich heraus, dass wir in unserer Gruppe gewonnen hatten. Es gab verschiedene Gruppen, da die Schiffe unterschiedlich groß waren.

Es war eine harte aber sehr schöne Fahrt und ich habe viel gelernt. Und durch unseren Sieg war die Tour noch viel schöner.

Morten Nickel


  30.05-2007 Fahrt der „Kugelbake“ und „Steubenhöft“
  Wir haben echt viel erlebt!
Fahrt vom 17.-20.5.2007 nach Hamburg

Am Donnerstag, den 17.Mai 2007, um 8:00Uhr trafen wir uns bei den Booten am Schlengel A der SVC. Wir wollten nach Wedel, und begannen sofort mit dem Verstauen des Gepäcks, bereiteten alles für das Auslaufen vor und zogen unser Ölzeug an. Gegen 8:30 Uhr waren wir dann endlich so weit, dass wir auslaufen konnten, im Vorhafen setzten wir die Segel und segelten dann bei NW 5-6 in Richtung Hamburg. Der Abstand zwischen uns und der Kugelbake wurde immer größer, so wendeten wir auf der Höhe vom Steubenhöft, um auf sie zu warten. Zusammen segelten wir elbaufwärts.

Die Fahrt nach Wedel war eine herrliche Strecke zum Segeln, wenig Wellen, auflaufend Wasser und achterlicher Wind. Einmal schafften wir sogar eine Geschwindigkeit von 11,5 kn, und das ohne Spinnacker! Unsere normale Geschwindigkeit lag bei 6,3-7,5 kn. Kurz vor Wedel wurden wir von der Kugelbake angefunkt, ob wir nicht noch weiter die Elbe hoch wollten, da wir vor unserem Zeitplan lägen. Wir einigten uns darauf, weiter in den City Hafen Hamburg zu fahren. Um 17:30 Uhr haben wir dann im City Hafen angelegt. Wir hissten erst mal unsere Cuxhaven-Flagge und begannen danach mit dem Aufklaren. Als wir dies beendet hatten, verabschiedete sich Maltes Vater, der mit uns gesegelt war, wir holten unseren Tisch raus und tranken ein Einlaufbier, was wir uns auch verdient hatten. Kurz darauf begannen wir mit der Kugelbake-Crew zu grillen und das war auch gut, da wir alle richtig Hunger hatten. Nach unserem Grillen sind wir nach Hamburg gegangen, wobei unser Ausflug bis ca. 1:00 Uhr dauerte, was unteranderem daran lag, dass wir um 0:30 Uhr zu McDonald’s gingen, da wir wieder Hunger hatten. Als wir wieder bei den Booten waren, setzten wir uns noch auf die Steubenhöft und unterhielten uns, aber nicht so lange, da wir jetzt doch müde wurden.

Am nächsten Morgen schliefen wir alle länger und Marcel holte Brötchen und Aufschnitt, da wir nichts zum Frühstücken hatten. Wir alle frühstückten bei uns auf dem Boot und danach führten wir kleine Reparaturen durch, wie z.B. Radareflektor aufhängen (dafür wurde Malte in den Mast gezogen), Leinen reparieren und die Positionslampen aufhängen, da wir an diesem Abend noch nach Glückstadt wollten. Nachdem alles erledigt waren, gingen wir an den Landungsbrücken entlang Richtung Innenstadt, wo wir bei einem Italiener Pizza essen waren. Wieder im Hafen, legten wir uns ca. eine Stunde hin, da es diesen Abend wohl etwas später werden würde. Kurz vorm Ablegen kam der Hafenmeister vorbei, erzählte uns, dass er drei Jahre auf einer Sprinta-Sport Regatten gesegelt ist und schenkte uns eine BMS Flagge, nachdem er gesehen hatte, dass wir BMS Segelkleidung trugen.

Gegen 18:oo Uhr liefen wir dann Richtung Glückstadt aus. Wir fuhren bis zu Airbus mit Motor, und von da an segelten wir. Wir hatten die Elbe für uns allein. Als der Wind einschlief, holten wir die Segel rein und machten den Motor an. Die Kugelbake tat das Gleiche, und wir fuhren noch paar Manöver mit Motor (MOB). Doch dann ging uns der Motor aus, kein Benzin mehr und das mitten in der Fahrrinne. Von hinten kam ein Containerschiff und tutete laut. Wir haben sofort den Ersatzkanister heraus geholt und nach getankt, nur der Motor sprang noch nicht wieder an, da wir den Außenborder leer gefahren hatten. Die Kugelbake-Crew kam schon, um uns abzuschleppen, doch dann ging der Motor doch wieder an und wir fuhren schleunigst aus der Fahrrinne. Wir hatten nun kein Ersatzbenzin mehr und beschlossen, nach Stade zu fahren, um neues Benzin zu kaufen. Durch das ablaufende Wasser hatten wir nur noch zwei Meter Wassertiefe in der Schwinge! Durch die letzte Klappbrücke kamen wir noch unterdurch, aber die Kugelbake nicht mehr, da sie im Hafen aufliefen. Doch dies passierte uns auch, in der letzten Kurve vor Stade, doch wir schafften es noch uns wieder frei zu fahren und fuhren zu dem letzten Steg zurück, an dem wir nur mit einem Meter Abstand anlegen konnten, dann lagen wir wieder auf Grund.

Nach dem Anlegen beschlossen wir paar Sachen wie Wasser und Haribos zupacken und damit ca. zwei km zurück, auf dem Deich, zu der Kugelbake-Crew zu gehen, wobei wir auf dem Weg zu ihnen an einem brennenden Haus vorbeikamen. Zu unserm Erstaunen stand die Feuerwehr dabei und sah zu, wie das Haus abbrannte, ohne zu löschen. Die Kugelbake-Crew freute sich über das Wasser, das wir ihnen brachten. Wir sprachen ihnen noch gut zu, wünschten ihnen eine gute Nacht und gingen zurück zum Boot und gingen schlafen. Als unsere Wecker klingelten, merkten wir, das regnete. Marcel und Malte fuhren nun nach Stade in den Hafen, während Leonie noch schlief. Dort holten sie Benzin, Brötchen und fuhren dann weiter zum Hafen, in dem die Kugelbake lag. Hier frühstückten wir, verholten noch mal mit einem super Anlegemanöver und fuhren gegen 11:00 Uhr wieder aus dem Hafen raus auf die Elbe. Wir wollten nach Brunsbüttel und kreuzten ca. drei Stunden die Elbe runter, wobei wir auch gegen eine Untiefe fuhren und uns mit einem schnellen Wendemanöver mit Motor und Segeln befreiten. Später mussten wir den Motor anmachen, da der Wind einschlief und wir unter Segeln nicht mehr gegen die Strömung ankamen. Auf einmal verloren wir die Kugelbake und hörten später, dass sie Probleme mit dem Motor hatten und an diesem Abend schon nach Cuxhaven gesegelt sind. Wir liefen planmäßig Brunsbüttel an, wo wir im Alten Hafen festmachten. Am Abend kamen Maltes Eltern zum Boot, mit denen wir grillten. An diesem Abend gingen wir früh ins Bett, da wir um 6:30 Uhr aufstehen wollten, wurde dann aber doch erst 7:15 Uhr. Wir machten das Boot auslauf klar, machten uns unser Frühstück, das wir unterwegs aßen und liefen um 8:00 Uhr aus. Wir hatten Angst aufgrund des ablaufenden Wassers nicht mehr aus dem Hafen zu kommen, doch wir schafften es noch. Auf der Elbe war leider kein Wind, deshalb mussten wir den Motor benutzten, doch wir hatten zu wenig Benzin, um nach Cuxhaven zukommen. Die SY „Kalte Sophie“ aus Stade hat uns dann nach Cuxhaven geschleppt, nochmals vielen Dank dafür ! Ab dem Vorhafen der SVC sind wir wieder mit eigener Kraft gefahren und haben an unserem Liegeplatz angelegt. Nach dem Festmachen haben wir die Steubenhöft ausgeräumt und gesäubert, wer hätte gedacht, dass so viel auf eine Sprinta passt?

Das waren die besten vier Tage, die wir je erlebt haben, es war wie Urlaub!

die Steubis (Leonie Fitschen, Marcel Hildesheim & Malte Maaß)

  26.05-2007 Eröffnung der Nordseewoche 2007 am 25. Mai 2007 im Yachthafen der SVC
 
Oberbürgermeister Arno Stabbert eröffnet die Nordseewoche mit dem traditionellen Startschuss. Neben ihm Friedhelm Landwermann, 1. Vors. der SVC. Foto: Margrit Erkner

Bei strahlendem Wetter konnte d a s große Segel-Wettfahrtereignis der deutschen Nordeseeküste eröffnet werden. Leider waren bei herrlichem Wetter zur Eröffnungsansprache des 1. Vorsitzenden, Friedhelm Landwermann, gegen 19:30 Uhr noch nicht alle Regatta-Schiffe im Hafen eingetroffen – aber welcher Regattasegler wünscht sich schon Flaute, und dann noch gegen die Tide! SK Landwermann freute sich, mehrere Ehrengäste begrüßen zu können, u. a. MdL Annette Faße und MdB Biallas. Auch Bernd Jörg von der Regattagemeinschaft Nordseewoche e. V. schloß sich den guten Wünschen für einen sicheren Regattaverlauf des 1. Vorsitzenden an.

Nachdem die Hafenbetreiberfirma Cux-Port GmbH das Sponsoring übernommen hat, startet am Samstag, 26.05.07, 11:00 Uhr, die Regatta Cuxhaven-Helgoland erstmals unter dem zukünftigen Namen CUX-PORT-RACE.

In einer weiteren Ansprache ging Oberbürgermeister Arno Stabbert auf die Historie der Nordseewoche ein. So wird z. B. zum 20. Mal am Montag, 28.05.07, die von Dr. Meinhard Kofahl ins Leben gerufene Regatta Helgoland -Edingburgh (alle zwei Jahre) gestartet. Auch OB Stabbert wünschte allen Teilnehmern auf allen Regatten rund um die NORDSEE-WOCHE viel Erfolg und sichere Heimkehr. Nachdem der Startschuß für die Eröffnung der Nordsee-Woche gefallen war, freuten sich alle Teilnehmer und Gäste auf Frischfisch und Freibier (von Cux-Port GmbH).

„La Vie“ (Dr. Ponke Seeger) Platz 1 , "Argo" (Andreas Wulf), Platz 1 und "Bella" (Thomas Cords) Platz 2 bei der Regatta Helgoland-Cuxhaven in den entsprechenden Gruppen...

H. Päsler erster in seiner Klasse - Ergebnisliste Hanseboot Acht...
J. Nickel & H. Päsler erste in ihrer Klasse - Ergebnisse BHF-Bank-Cup Rund Helgoland...
 

Margrit Erkner

 

  20.05-2007 Mit Highspeed drahtlos ins Internet uvam...
 

-Der Yachthafen der Segler-Vereinigung Cuxhaven e.V. ist vor kurzem mit einem WLAN-Netzwerk ausgerüstet und in das Internetangebot von NV-Portpilot aufgenommen worden. Die über 600 Mitglieder des Vereins wie auch mehr als 8.000 Gastlieger pro Saison können mit dem neuen Service von jedem Liegeplatz drahtlos ihren Computer mit dem Internet verbinden. Somit können Skipper jetzt auch von Bord-Daten wie Seewetter, e-mails und Internetseiten abrufen; selbst kostengünstige Telefonate via Voice-over-IP sind weltweit möglich.

-Das von der Firma LAN1 aus Hamburg entwickelte System ist mit einem zentralen Abrechnungssystem ausgerüstet und bietet dem Segler - neben Cuxhaven als erstem Standort an der Nordseeküste - schon heute ein Netz von der dänischen Südsee bis zur polnischen Grenze.

- Ferner hat die SVC den Sanitärbereich des Clubhauses SEGLERMESSE völlig entkernt und neu gestaltet. Neben einem neuen hafenseitigem Zugangssystem für alle Gastlieger sind die Dusch- und Toilettenräume neu gefliest und mit modernen Installationen versehen worden, Babywickelraum, Waschmaschinen- und Trockenautomat sind vorhanden und natürlich auch ein behindertengerechter Sanitärrraum.


- Am 11.05.2007 ist das Restaurant SEGLERMESSE wiedereröffnet worden unter neuer Leitung durch das neue Pächter-Ehepaar Silke und Sven SCHOBERT, das mit neuer Kreativität auf die Bedürfnisse der Gäste und einheimischen Segler eingeht. Am 19.05.09 wurde die Wiedereröffnung in einem kleinen Festakt vom 1. Vorsitzendenden, Friedhelm Landwermann, offiziell verkündet und die besten Wünsche für gutes Gelingen überbracht. Die Eheleute Schobert gaben bekannt, daß das Restaurant ab sofort ein Nichtraucherbereich sei.


- Die SVC bedauert, daß es nicht gelungen ist, die notwendige Erneuerung des Belages der Steganlage zur Saisoneröffnung 2007 fertigzustellen. Ein sicheres Provisorium ist geschaffen und man ist zuversichtlich, zur nächsten Segelsaison einen angemessenen Stegbelag sowie auch eine den aktuellen Bedürfnissen angepaßte Elektroversorgung vorhalten zu können.Die SVC freut sich auf viele Teilnehmer und Gäste anläßlich der Eröffnung der Nordseewoche am 25.05.07 und der Cuxhavener Seewettfahrt am 09.06.07; mehr unter www.svconline.de


Margrit Erkner


  13.05-2007 Wiedereröffnung der SEGLERMESSE am 11.05.2007 unter neuer Leitung
 

Am 11.05.2007 hat das Ehepaar Schoberth unsere SEGLERMESSE wiedereröffnet. Mit den neuen Gastgebern sprach die Unterzeichnerin.

Die Eheleute Schoberth wollen sich bemühen, für die einheimischen Segler genauso wie für Gastlieger und weitere Gäste eine vielseitige Speisekarte von einfachen Gerichten bis zu Spezialitäten vorzuhalten. Ein tägliches Frühstücksbüffet gibt es genauso wie ein täglich wechselndes Tagesgericht. Auch hat man sich vorgenommen, preiswerte Gerichte für die Jugendlichen anzubieten.

Die Eheleute Schoberth freuen sich sehr auf diese neue Herausforderung und werden bemüht sein, alle Gäste mit schmackhaftem Essen und bestem Service zufriedenzustellen.

Die SVC gratuliert zu diesem Neuanfang ganz herzlich und drückt alle Daumen für eine glückliche Umsetzung der gesteckten Ziele!

Margrit Erkner

 

  06.05-2007 Ansegeln der Seglervereinigung Cuxhaven e. V. am 05.05.2007
 

Bei herrlichem Sonnenschein (also bei „Kaiserwetter“ – wenn das kein gutes Omen ist!), trafen sich um 13:00 Uhr die Seglerinnen, Segler und Gäste unter dem Flaggenmast am Hafen, um bei Umtrunk und Räucherfisch die guten Wünsche des 1. Vorsitzenden, Friedhelm Landwermann, für eine schöne Segelsaison 2007 mit auf den Weg zu nehmen.
Damit war die Segelsaison 2007 eröffnet, und gegen 14:00 Uhr hieß es „Leinen los“, und das Ansegeln nach Otterndorf begann.
Bei frischem Wind, Nord um 5 Bft , hat es den Crews auf den ca. 30 Booten sichtlich Spaß gemacht, mit achterlichem Wind elbauf zu segeln.
In Otterndorf gab es an Land erst einmal einen Begrüßungsschluck, bevor man sich im Restaurant ELBTERASSEN zum gemeinsamen Abendessen mit anschließendem Tanzvergnügen wieder einfand.
Bevor das Essen serviert wurde, konnte der 1. Vorsitzende ein besonderes Ereignis nachholen: Die in Chicago lebende Tochter des langjährigen Mitgliedes, SK Ferdinand Lühmannn, Andrea Lühmann, die als erste Optiseglerin des Vereins Geschichte schrieb, war anwesend und wurde für ihre 40jährige Mitgliedschaft geehrt.
Es wurden ca. 30 teilnehmende Schiffe gesichtet, die es im Restaurant auf insgesamt ca. 100 fröhliche Teilnehmer brachten. Einer glücklichen Heimkehr am Sonntag steht bei dem guten Wetter wohl kaum etwas entgegen.

Text und Foto: Margrit Erkner

  05.05-2007 Indienststellung der SY ACARUS
 

Am 04.05.2007 hatten die Eigner Andrea Bahde und Dieter Busse zur Indienststellung ihrer neuen Segelyacht ACARUS, einer OE 32, eingeladen. Bei herrlichem Sonnenschein, aber einer doch sehr frischen Briese wurde auf das Wohl der Crew angestoßen.

Der 1. Vorsitzende, Friedhelm Landwermann, überreichte den obligatorischen Blumenstrauß und einen Ersatzstander der SVC mit allen guten Wünschen für Schiff und Mannschaft und immer eine glückliche Heimkehr.

Ferner wünschte er den „Reedern“, dass der Verkauf der Vorgängerin, der „alten“, kleineren ACARUS, zügig vorangehen möge.

Für das leibliche Wohl war gesorgt und alle Gäste nutzten die Zusammenkunft zu netten Klönschnacks.

Den Gastgebern sei an dieser Stelle herzlich gedankt! Alle Segelkameradinnen und –kameraden wünschen nochmals allzeit gute Fahrt!

Text und Foto: Margrit Erkner


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