Route du Rhum - Regatta
von St. Malo nach Guadeloupe im Herbst 2002

Ellen Mac Arthur mit "KINGFISHER" dabei

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2. Dezember 2002
Obwohl einige Boote am 29. 11. immer noch im Rennen bei der "Rumtour" waren, kehren viele Regattateilnehmer wieder in ihre Heimat zurück.

Die Ziellinie wird am 8. Dezember 20:38 GMT geschlossen. 13 von 58 Booten sind immer noch auf See. 17 haben bis heute die Ziellinie überquert und 28 haben aufgegeben.

Ellen MacArthur hat in Cowes ihren neuen Katamaran in Empfang genommen (KINGFISHER 2). Sie und ihre Crew versuchen mit dem riesigen Boot (110 Fuß) den Non-Stop-Weltrekord um die Erde in diesem Winter zu brechen.

Ellen (frisch, aber immer noch müde von den Strapazen bei ihrem historischen Sieg bei der Route du Rhum) wird in dieser Woche mit den Vorbereitungen für die Regatta JULES VERNE beginnen.

Das Team wartet auf die Ankunft des neuen Carbon-Mastes (38 m Höhe).

Wegen der Ölkatastrophe vor Galizien mußte die Trainingsbasis von der spanischen Küste nach England verlegt werden.

Die SVC wird über JULES VERNE ab Mitte Januar berichten
.

Photo Gilles Martin-Raget/Promovoile/Marine Nationale

23. November 2002
* ELLEN MACARTHUR macht Geschichte. Sie gewinnt die ROUTE DU RHUM 2002.

* ELLEN überquert die Ziellinie in in Point-a- Pitre mit ihrem Boot KINGFISHER um 02:16 GMT am Samstag, den 23. November, Freitag, 22. November, 22.16 Ortszeit.

* Sie setzt einen neuen Rekord für die Open 60s in diesem Rennen mit 13 Tagen, 13 Stunden und 31 Minuten. Sie unterbietet damit den alten Rekord mit 2 Tagen, 5 Stunden und 52 Minuten. Der alte Rekord wurde von ihrem guten Freund Yves Parlier im Jahre 1994 aufgestellt.

* ECOVER belegt Platz 2 und SILL hat sich im Laufe der Nacht auf den dritten Platz zurückgekämpft. Für SILL läuft das Rennen noch.
Photo Gilles Martin-Raget/Promovoile/Marine Nationale

22. November 2002
Mit 15 kn und einem Abstand von 70 sm zu ECOVER fährt Ellen MacArthur allen davon. Sie ist nicht aufzuhalten. Mit ihrem Boot fährt sie immer an der Leistungsgrenze. Aber: ".. ich habe nicht gewonnen, bevor ich die Ziellinie in Guadeloupe überquert habe." Vermutliche Ankunftszeit für sie, heute, Freitag, am späten Abend.

Géant führt die 60-Fuß-Trimarane an und erreicht die Ziellinie voraussichtlich um 15:00 GMT am Sonntag.





Foto: (c) Zedda
21. November 2002

Unter Gennaker segelnd mit einem Reff im Groß und die Flotte anführend kenterte der Schweizer Skipper Stève Ravussin mit dem Trimaran TECHNOMARINE (vormals FONCIA) 734 sm vor der Ziellinie. Der Skipper wurde gerettet. Da die zwei verbliebenen Trimarane in weitem Abstand der TECHNOMARINE hinterhersegeln, kann jetzt der Fall eintreten, dass die Open 60s mit KINGFISHER und ECOVER als erste Boote der Flotte in Guadeloupe eintreffen.


Mike Golding (ECOVER) mußte zum zweiten Mal in den Mast, um sein Spinnaker zu retten.



Ellen MacArthur mit KINGFISHER ist nun überraschend derzeit am dichtesten an der Ziellinie mit einem ETA Samstag-Vormittag.

Foto (c) Ellen MacArthur

20. November 2002
Heute morgen 03:00 GMT führt Ellen MacArthur (KINGFISHER) mit wachsendem Vorsprung (48 sm) auf den Zweitplatzierten Mike Golding (ECOVER).

Die ganze Nacht durch mußten die beiden die Boote per Hand steuern.

Die Trimarane (TECHNOMARINE immer noch mit deutlicher Führung auf den Zweitplatzierten BANQUE POPULAIRE mit fast 700 sm) erwarten den Zieleinlauf Donnerstagabend oder Freitagmorgen in Pointe a Pitre, Guadeloupe.


Foto: (c)TechnoMarine
19. November 2002

Heute morgen 03:00 GMT liegt Ellen Mac Arthur auf KINGFISHER mit ca. 4 sm vor ECOVER weiter in Führung.

Noch ca. 1300 sm bis zum Ziel.

Ellen mußte in den Mast steigen, um eine notwendige Reparatur vornehmen. Zu diesem Zeitpunkt führte sie 20 sm vor ECOVER und konnte das Problem mit der nötigen Ruhe bewältigen.

Bei den Trimaranen führt immer noch TECHNOMARINE (1220 sm bis zum Ziel) vor BANQUE POPULAIRE.

Foto: (c)Kingfisher

18. November 2002

KINGFISHER mit 32 sm Vorsprung nördlich von ECOVER (11:00 Uhr GMT)
Ellen: "Die Nacht war voller Stress, aber ich war unglaublich schnell; Surfen mit 20 kn die Wellentäler hinab; mußte 12 Stunden mit der Hand steuern (achterlicher Wind)."
Wind nimmt zu (20 kn bis 25 kn) aus östlichen Richtungen.

Seit 6 Tagen kämpfen Ellen MacArtuhr und Mike Golding um die Spitze der Open 60s.

Gute Segelbedingungen ("himmlisch mit einer Crew, purer Stress, wenn man allein ist"- Ellen).

SILL versucht den 4. Platz bei den Open 60s zu erreichen.

Die halbe Strecke ist geschafft.



Das Trimaranfeld ebenfalls weit auseinander gezogen. Die Führende TECHNOMARINE mit über 300 sm Vorsprung auf BANQUE POPULAIRE..



Foto: (c) Sill
17. November 2002


Letzte Meldung 15:30 Uhr: Ellen erobert die Führung zurück. Der Abstand zu ECOVER jetzt 16 sm.
Ellens Logbuch heute: "Habe Mike überholt. Die ganze Nacht geschlafen in 30-Minuten-Abständen. Es war klare Sicht. Wir sind dem Mond entgegengesegelt. Heute zu 80% Wolkenbedeckung - das hält die Temperatur niedrig."
Beide haben Spinaker (600 qm) gesetzt."

Mike Golding (ECOVER) führt mit ca. 7 sm auf Ellen MacArthur (KINGFISHER).

Foto: (c) J. Vapillon

Meldung von heute morgen 08:00 Uhr:

Mike und Ellen liefern sich ein spannendes Rennen. Golding: "The battle is on - she's doing very well. I'm sure we will both fight until the end."

Der Dritte ARCELOR DUNKQUE liegt ca 300 sm zurück, der Letzte über 1200 sm.

SILL ist wieder in das Rennen eingestiegen (ca.520 sm zurück).

Keine Reffs mehr in den Segeln, wärmeres Wetter, der Wind kommt von achtern und große Segel sind angesagt.

Noch etwa 1900 sm bis zum Ziel.


16. November 2002
Zwei an der Spitze: ECOVER mit Mike Golding übernimmt die Führung;

KINGFISHER mit Ellen auf Platz 2 ;

1000 sm zwischen dem Ersten und dem letzten der Open 60s;

es ist ein "anglophones" Rennen geworden (MacArthur und Golding) führen mit Abstand; Ellen mußte mit einer Serie von unangenehmen Zwischenfällen fertigwerden und fiel zeitweise über 20 sm zurück. In einer dramatischen Aufholjagd hat sie ECOVER nun wieder in Sichtweite.
Die ersten Boote haben die Azoren von Osten her passiert.

Weiter viele Zwischenfälle und Regattaabbrüche (weitere 4 bei den Trimaranen); das Sturmgebiet lauert immer noch "round the corner"
.
Foto: Route du Rhum
15. November 2002


Heute 03:00 GMT führt Ellen mit ca. 5 sm auf den zweiten: ECOVER.

Wenig Sichtkontakt der Boote untereinander:
Das Feld der Open 60s ist auf 775 sm auseinandergezogen;

Windgeschwindigkeiten über 55 kn aber beständig aus Nordwest;

bei SILL reißt das Hauptsegel - ("I think more than 70 knots") - fällt zurück;

13 von 17 Booten der Open 60s noch im Rennen - das sind mehr als man erwarten konnte;
bei den Trimaranen sieht es leider nicht so gut aus.

Foto: Sill

14. November 2002

Am Abend des 13. hat Ellen MacArthur auf KINGFISHER die Führung übernommen - knapp.

Im Abstand zur Führenden (03:00 GMT): ECOVER (1 sm) und SILL (120sm).
FUJIFILM beginnt auseinander zu brechen - Notruf.

Die Flotte kämpft hart gegen die extremen Bedingungen.

Sie sind jedoch für diese Regatta nicht ungewöhnlich (1986 erreichte nur die Hälfte der Boote das Ziel).

Die harten Wetterverhältnisse des Nord-Atlantiks fordern in dieser Jahreszeit ihren Preis: Seit dem Start: 4 Kenterungen, 3 Mastbrüche und 9 weitere Regatta-Abbrüche.


Foto: Foncia

13. November 2002
ECOVER übernimmt die Führung; SILL mit 15 sm und KINGFISHER mit 20 sm auf den Führenden.

Die Tirmarane haben die Open 60s erreicht.

Der Wind fegt über die Flotte mit extremen Geschwindigkeiten (50 kn) und wechselt beständig zwischen Nordwest und Südwest.

Die Flotte bricht auseinander.

Rauhe Nächte und keine Ruhe am Tag.
.


Foto: Route du Rhum
12. November 2002

Viel Bruch bei den Trimaranen:
Mastbrüche und Zusammenstöße mit den offenbar massenhaft herumschwimmenden Containern

Roland Jourdain (SILL) führt unangefochten bei den Open 60s. Mike Golding(ECOVER) und Ellen MacArthur (KINGFISHER) mit 13 sm zum führenden Boot. Ellen - das Schlafwunder - hat sich auf einen Minutenschlaf spezialisiert.
Sie segelt am weitesten im Norden. Die ganze Flotte befindet sich aber südlich der klassischen Rum-Route.


Ellen:" Ich habe hier eine schreckliche Kreuzsee, so tückisch, dass mein Computer dreimal aus der Verankerung gerissen wurde."
Daten von Ellens Biomonitor: 127 Minuten Schlaf in 24 h.


Foto: Kingfisher

11. November 2002

Mehrrumpfboote gestartet

Der Trimaran GROUPAMA überschlug sich am Sonntagabend und wurde vom Trimaran BONDUELLE gerammt.Niemand wurde verletzt.

Die "Queen" Ellen MacArthur wechselte sich in der Führung beständig mit SILL, ECOVER (alles alte Bekannte in Cuxhaven) und VIRBAC ab. Heute morgen lag Ellen auf 4. Position.

Ellen berichtete von wenig Schlaf (1 Stunde) und Sauwetter ("Had two dolphins with me this morning, to be honest its the only nice thing so far. Its grey, wet, and pretty uncomfortable out here. Had about an hours sleep, lots of shipping...had a bit of a close one earlier.").
Windstärke 7 - in Böen bis zu 35 kn

Foto: Route du Rhum

10. November 2002

KINGFISHER und SILL( beide in Cuxhaven wohlbekannt aus dem Atlantic Challenge im Jahre 2001) führen das Feld der Open 60s an: Seite an Seite und Kopf an Kopf.

Die Geschichte zwischen den beiden Freunden und Rivalen geht in ein neues Kapitel. Vor ihnen liegen 3450 sm bei der 7. Ausgabe des Einhand-Regatta bei diesem Trans-Atlantik-Rennen.


Heute starten die Mehrrumpf-Boote.

 

9. November 2002


START ZEIT: 1345 local French time (1245 GMT)

RHUM RACE FAKTEN:
Start: Samstag, 9 November von St Malo, France nach Pointe a Pitre, Guadeloupe
Dauer: Etwa 15-18 Tage für die die Open 60s Einrumpfboote und 10-12 Tage fü die Mehrrumpfboote
Distanz: 3540 Meilen
Meldungen : 59 einschließlich 18 Open 60s (Kingfisher)


Regatten: Seit 1978 alle 4 Jahre
Regatta Rekord: Einrumpfboote 1994 Yves Parlier on Cacolac d'Aquitaine 15 Tage
19 h 23min 35 sec
Der Kurs folgt der "alten Rumroute" nach St. Malo





Foto:Kingfisher