NEWS "La Vie" - 2004
Guter Einstand der neuen Einheitsklasse bei der Nordseewoche

Bei der diesjährigen Nordseewoche starteten die J80 erstmals als Einheitsklasse an der Nordsee.
Neben Booten aus Bremen, Hamburg, Cuxhaven und Helgoland starteten 2 Boote aus Kiel, neben Uli Münker auch das Jugendboot des KYC. Die Nordseewoche bietet einen angenehmen Kontrast zu den sonst üblichen up-and-downs bei den Ostseeregatten. Es bedurfte einiger Überredungskünste, die Ostseeboote an unsere Küste zu locken, aber alle wurden nicht nur durch gute Regatten belohnt, sondern auch das gute Gefühl, endlich als Einheitsklasse bei diesem Nordseeklassiker dabei zu sein, und auf den Bahnen... - wie man später beim Bier immer wieder hörte - wohl einen ganz guten Eindruck hinterlassen zu haben.

Für die "La Vie" lief es auch recht ordentlich. Bei der Regatta Cuxhaven-Helgoland konnten wir erstmals einen 1. Platz in unserer Einheitsklasse erringen. Wir gingen übrigens gleich nach der Uca durchs Ziel - ein schönes Gefühl. Am Sonntag schlecht gesegel, lag es an den Siegerbieren? Ein 4. Platz. Am Montag führten wir die Klasse vom Start aus an, bei Nathurn immer noch mit gutem Vorsprung. Leider stimmten dann unsere Koordinaten von Helgoland West nicht mit der Lage der Tonne überein. Wir verschenkten 2 richtig große Winddreher und mußten uns mit dem 2. Platz zufriedengeben, aber immer noch sehr schön.
An diesem Tag waren wir (die J80 haben einen IMS-Klassenmeßbrief) auch in der IMS-Gesamtwertung. Der 3. Platz von Uli Münker zeigt, dass man auch nach Formel konkurenzfähig segeln kann.

Für die Rückregatta hatte wir uns viel vorgenommen. Das Gewitter mit bis zu 9 Bft und anschließender Flaute in der nördlichen Fahrwasserseite machte unsere Stromtaktik zunichte und wir mußten uns mit dem 3. Platz zufrieden geben.

Insgesamt eine tolle Veranstaltung und aller 80er freuen sich schon auf die Kieler Woche.


Text: Heina - Fotos: Andreas Michelchen

Kurze Frühjahrswoche für die "La Vie"

Nach dem Trainingswochenende am vergangenen Wochenende waren wir natürlich extrem motiviert für die Rennen bei der diesjährigen Frühjahrswoche auf der Flensburger Förde, zumal wir aus Termingründen (Nordseewoche) nur am Himmelfahrtstag an den Start gehen konnten.

Nach einem etwas "zurückhaltenden" Start lief es im ersten Rennen dann immer besser. Bis auf der Zielkreuz ein Bügel auf dem Travellerschlitten brach, und zwar leider der Bügel, der die Großschot hält. Ohne funktionierenden Traveller wären wir bei den herrschenden Windverhältnissen zu Statisten degradiert worden. Also einpacken und ab in den Hafen.

Für die Überführung nach Cuxhaven hatte ich den Großschotblock mit einem sechsfach geschorenen Zeiser an der Travellerschiene befestigt. Das hielt am Freitag abends auf der Kreuz von Büttel nach Hause auch Böen von 7-8 Bft aus. Trotzdem wird anfang der Woche der neue Bügel von Harken angebaut.

Heina

Trainingswochenende mit 10 J80 in Flensburg
Trainingswochenende mit 10 J80 in Flensburg (mehr)

Am vergangenen Samstag und Sonntag fand in Glücksburg ein Trainingswochenende mit 10 J80 statt. Veranstalter war die Hanseatische Yachtschule Glücksburg, die selbst 2 J80 neu in ihre Ausbildungsflotte aufgenommen hat.

Das Trainingswochenende wurde vom ehemaligen DSV-Trainer Frank Lammerskitten und vom Segelmacher Uli Münker geleitet. Praxis auf dem Wasser mit Video-Aufnahmen wechselte sich mit Theorie ab.
Der Unterricht fand in den Räumen der Hanseatischen Yachtschule statt, wo die Kursteilnehmer
äußerst freundliche Aufnahme gefunden hatten.

Ab kommenden Donnerstag können die Teilnehmer bei der Frühjahrswoche in Flensburg zeigen, was sie vom Trainingswochenende auf der Regattabahn umsetzten können.

Die beiden J80 der Hanseatischen Yachtschule wurden übrigens von den Segelschülern so begeistert aufgenommen, dass der Bootsbestand auf 5 J80 aufgestockt werden soll.

Heina


Maior 2004

Am Freitag in der ersten Wettfahrt waren wir einfach schlecht und erziehlten den entsprechenden Platz. In der 2. Wettfahrt - der Wind hatte inzwischen auf bis zu 6-7 aufgebrist - lief es an der Kreuz besser, nach der Luvtonne ging es mit Rauschefahrt unter Spi los. Leider ließ sich die Fock nicht mehr wegdrehen. Die Harken-Anlage war blockiert. Angesichts der Windstärke brachen wir die Regatta ab und liefen in den Hafen, um zu basteln.

Am Samstag platzte nach 2 schwachen Wettfahrten der Knoten, 1 zweiter Platz dicht hinter U. Münker (WM 4.) und ein dritter Platz (uns fehlten 2 m) zeigten, dass es doch noch ging.

Am Sonntag war es extrem schwachwindig, das liegt uns überhaupt nicht. Das Ergebnis in 2 Wettfahrten fiel entsprechend schlecht aus. Daran müssen wir arbeiten.
Nachdem ein Schwede das Schiff von Jens Nickel werftreif gefahren hatte, waren wir übrigens das einzige noch verbliebene Schiff der SVC beim MAIOR.

Am Dienstag (11.5.) wird die "La Vie" schon wieder gen Flensburg gesegelt, dort findet am Wochenende ein J80-Training mit 10 Schiffen statt. Am Himmelfahrtstag segeln wir Frühjahrswoche in Flensburg, dann segeln wir wieder nach Cuxhaven zur Nordseewoche. Wegen dieser Terminfülle war am 8.5. auch regattafrei für uns - konnten einige nicht verstehen, aber mögen sie erst einmal ein ähnliches Pensum segeln, bevor sie den Stab über uns brechen.

 

Heina