| Guter
Einstand der neuen Einheitsklasse bei der Nordseewoche |
| Bei
der diesjährigen Nordseewoche starteten die J80 erstmals als
Einheitsklasse an der Nordsee.
Neben Booten aus Bremen, Hamburg, Cuxhaven und Helgoland starteten
2 Boote aus Kiel, neben Uli Münker auch das Jugendboot des
KYC. Die Nordseewoche bietet einen angenehmen Kontrast zu den sonst
üblichen up-and-downs bei den Ostseeregatten. Es bedurfte einiger
Überredungskünste, die Ostseeboote an unsere Küste
zu locken, aber alle wurden nicht nur durch gute Regatten belohnt,
sondern auch das gute Gefühl, endlich als Einheitsklasse bei
diesem Nordseeklassiker dabei zu sein, und auf den Bahnen... - wie
man später beim Bier immer wieder hörte - wohl einen ganz
guten Eindruck hinterlassen zu haben.
Für
die "La Vie" lief es auch recht ordentlich. Bei der Regatta
Cuxhaven-Helgoland konnten wir erstmals einen 1. Platz in unserer
Einheitsklasse erringen. Wir gingen übrigens gleich nach der
Uca durchs Ziel - ein schönes Gefühl. Am Sonntag schlecht
gesegel, lag es an den Siegerbieren? Ein 4. Platz. Am Montag führten
wir die Klasse vom Start aus an, bei Nathurn immer noch mit gutem
Vorsprung. Leider stimmten dann unsere Koordinaten von Helgoland
West nicht mit der Lage der Tonne überein. Wir verschenkten
2 richtig große Winddreher und mußten uns mit dem 2.
Platz zufriedengeben, aber immer noch sehr schön.
An diesem Tag waren wir (die J80 haben einen IMS-Klassenmeßbrief)
auch in der IMS-Gesamtwertung. Der 3. Platz von Uli Münker
zeigt, dass man auch nach Formel konkurenzfähig segeln kann.
Für
die Rückregatta hatte wir uns viel vorgenommen. Das Gewitter
mit bis zu 9 Bft und anschließender Flaute in der nördlichen
Fahrwasserseite machte unsere Stromtaktik zunichte und wir mußten
uns mit dem 3. Platz zufrieden geben.
Insgesamt
eine tolle Veranstaltung und aller 80er freuen sich schon auf die
Kieler Woche.
Text: Heina - Fotos: Andreas
Michelchen |
| Kurze
Frühjahrswoche für die "La Vie" |
| Nach
dem Trainingswochenende am vergangenen Wochenende waren wir natürlich
extrem motiviert für die Rennen bei der diesjährigen Frühjahrswoche
auf der Flensburger Förde, zumal wir aus Termingründen
(Nordseewoche) nur am Himmelfahrtstag an den Start gehen konnten.
Nach
einem etwas "zurückhaltenden" Start lief es im ersten
Rennen dann immer besser. Bis auf der Zielkreuz ein Bügel auf
dem Travellerschlitten brach, und zwar leider der Bügel, der
die Großschot hält. Ohne funktionierenden Traveller wären
wir bei den herrschenden Windverhältnissen zu Statisten degradiert
worden. Also einpacken und ab in den Hafen.
Für
die Überführung nach Cuxhaven hatte ich den Großschotblock
mit einem sechsfach geschorenen Zeiser an der Travellerschiene befestigt.
Das hielt am Freitag abends auf der Kreuz von Büttel nach Hause
auch Böen von 7-8 Bft aus. Trotzdem wird anfang der Woche der
neue Bügel von Harken angebaut.
Heina |
| Trainingswochenende
mit 10 J80 in Flensburg |
| Trainingswochenende
mit 10 J80 in Flensburg (mehr)
Am vergangenen
Samstag und Sonntag fand in Glücksburg ein Trainingswochenende
mit 10 J80 statt. Veranstalter war die Hanseatische Yachtschule
Glücksburg, die selbst 2 J80 neu in ihre Ausbildungsflotte
aufgenommen hat.
Das Trainingswochenende
wurde vom ehemaligen DSV-Trainer Frank Lammerskitten und vom Segelmacher
Uli Münker geleitet. Praxis auf dem Wasser mit Video-Aufnahmen
wechselte sich mit Theorie ab.
Der Unterricht fand in den Räumen der Hanseatischen Yachtschule
statt, wo die Kursteilnehmer
äußerst freundliche Aufnahme gefunden hatten.
Ab kommenden
Donnerstag können die Teilnehmer bei der Frühjahrswoche
in Flensburg zeigen, was sie vom Trainingswochenende auf der Regattabahn
umsetzten können.
Die beiden J80
der Hanseatischen Yachtschule wurden übrigens von den Segelschülern
so begeistert aufgenommen, dass der Bootsbestand auf 5 J80 aufgestockt
werden soll.
Heina
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Maior
2004 |
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Am
Freitag in der ersten Wettfahrt waren wir einfach schlecht und erziehlten
den entsprechenden Platz. In der 2. Wettfahrt - der Wind hatte inzwischen
auf bis zu 6-7 aufgebrist - lief es an der Kreuz besser, nach der
Luvtonne ging es mit Rauschefahrt unter Spi los. Leider ließ
sich die Fock nicht mehr wegdrehen. Die Harken-Anlage war blockiert.
Angesichts der Windstärke brachen wir die Regatta ab und liefen
in den Hafen, um zu basteln.
Am
Samstag platzte nach 2 schwachen Wettfahrten der Knoten, 1 zweiter
Platz dicht hinter U. Münker (WM 4.) und ein dritter Platz
(uns fehlten 2 m) zeigten, dass es doch noch ging.
Am
Sonntag war es extrem schwachwindig, das liegt uns überhaupt
nicht. Das Ergebnis in 2 Wettfahrten fiel entsprechend schlecht
aus. Daran müssen wir arbeiten.
Nachdem ein Schwede das Schiff von Jens Nickel werftreif gefahren
hatte, waren wir übrigens das einzige noch verbliebene Schiff
der SVC beim MAIOR.
Am
Dienstag (11.5.) wird die "La Vie" schon wieder gen Flensburg
gesegelt, dort findet am Wochenende ein J80-Training mit 10 Schiffen
statt. Am Himmelfahrtstag segeln wir Frühjahrswoche in Flensburg,
dann segeln wir wieder nach Cuxhaven zur Nordseewoche. Wegen dieser
Terminfülle war am 8.5. auch regattafrei für uns - konnten
einige nicht verstehen, aber mögen sie erst einmal ein ähnliches
Pensum segeln, bevor sie den Stab über uns brechen.
Heina
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