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In
Flensburg fand in diesem September die erste "German Open der
J80" statt, im Rahmen der Flensburger Herbstwoche. Von den
jetzt fast 40 J80 in Deutschland waren 14 vertreten.
Organisation und Durchführung war - wie immer in Flensburg
- ausgezeichnet.
Obwohl
wir seit der Kieler Woche nicht mehr gemeinsam trainieren konnten
und wir nur zu dritt an den Start gingen, erreichten wir am ersten
Wochenende den 7. Platz in der Gesamtwertung. Also mit einem blauen
Auge davon gekommen, denn eine deutsche Meisterschaft verlangt eigentlich
eine systematische Vorbereitung...
Am
folgenden Freitag hatten wir für IMS gemeldet, um auch einmal
unseren neuen IMS-Klassenmeßbrief zu nutzen. Wir wurden in
eine Grupppe mit 3 X332 gesteckt. Raus in die Außenförde
konnten wir noch ganz gut mithalten, aber zurück an der Kreuz
wurde es - uns fehlten ja fast 100kg auf der Kannte - sehr schwer.
Wir belegten den 3. Platz, allerdings mit deutlichem Rückstand
auf die beiden führenden Boote.
Am
Samstag wurden dann die die "German Open" fortgesetzt.
Wir mußten gegenüber dem ersten Wochenende wieder mit
veränderter Crew antreten. Im ersten Rennen unterlief uns ein
taktischer Fehler, aber auch in den folgenden Rennen lief es trotz
Kampfeswille irgendwie nicht so gut, wie am ersten Wochenende, wir
rutschten in der Gesamtwertung auf den 9.Platz ab.
Zwischen
den Regattawochenenden lag die "La Vie" in einer sicheren
Einzelbox. Am Freitag vor der IMS-Regatta stellten wir fest, dass
jemand wohl rückwärts mit seinem Außenborder in
die Box gefahren war und unser Ruder beschädigt hatte, über
und unter Wasser. Erst in Cuxhaven stellten wir fest, wie groß
der Schaden unter Wasser war: Das Ruderblatt war an der hinteren
Kannte auf ca. 30cm aufgeplatzt und leicht v-förmig auseinander
gebogen.
Wenn man nur 1/10 Prozent langsamer ist, bedeutet das auf einem
up-and-down ca. 2,5 Schiffslängen. Und in einer harten Einheitsklasse
wird man dann natürlich gleich einige Plätze nach hinten
durchgereicht.
Heina
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