Es segelten 147 Teilnehmer, von denen waren 69 aus ganz Deutschland
(sogar aus Bayern) und 78 aus Dänemark. Aus Cuxhaven kamen
Hinnerk und ich mit unseren Familien.
Wir reisten schon am Freitag an, da es am Samstag gleich früh
losging.
Schon
um 8 Uhr standen wir auf, um die Boote aufzutakeln und zu melden.
Gegen 10 Uhr fand noch eine kurze Steuermannsbesprechung statt,
in der es eine Besonderheit gab, nämlich dass auf dem Startschiff
Toiletten für die Mädchen zur Verfügung gestellt
werden. Nach der Steuermannsbesprechung brachten alle schnell die
Boote ins Wasser, da um 11 Uhr der erste Start stattfinden sollte.
Doch viele hatten wohl bei der Besprechung an die Mädchentoiletten
gedacht und hörten nicht, dass die Startlinie in ungefähr
90° lag und fuhren deshalb in die falsche Richtung. Aber die
großzügige Wettfahrtleitung zog um 11 Uhr erstmal eine
Flagge zur Startverschiebung, damit auch noch die andere Hälfte
vom Feld ankommen konnte.
Beim ersten Start gab es einen Gesamtrückruf, beim zweiten
Mal als wir unter Black Flag gestartet waren, lief es schon besser,
aber trotzdem waren 4 Segler zu früh, diese bekamen für
diese Wettfahrt den letzten Platz angerechnet. Der Wind wehte mit
ungefähr 2 bft., war aber ziemlich unterschiedlich in Richtung
und Stärke. Deswegen dauerte die Wettfahrt fast 2 Stunden,
wobei die Startkreuz sich schon über 45 Minuten hinzog. Die
zweite Wettfahrt verlief ähnlich, wieder mit Black Flag und
schwierigen Windverhältnissen. Da noch eine dritte Wettfahrt
stattfinden sollte und es schon halb fünf war, segelten wir
eine sehr kurze dritte Wettfahrt. An den Tonnen fand großes
Chaos statt, da das Feld noch sehr eng beisammen war.
Nach einem langen Segeltag kamen alle um 18 Uhr im Hafen an.
An diesem Tag belegte Hinnerk den 104., 70. und 43. Platz.
Ich kam als 53ter, 33ter und 56ter ins Ziel.
Am Sonntag hieß es wieder früh aufstehen, um 9.30 Uhr
fand der erste Start statt.
Es wurden 2 Wettfahrten bei etwa 3 bft. mit zum Teil großen
Windlöchern gesegelt. Der erste Start wollte einfach nicht
gelingen, es gab drei Gesamtrückrufe bei Black Flag. Nach jedem
fehlgeschlagenem Start probierten 147 Segler gleichzeitig am Startschiff
auf eine Tafel, wo die Frühstarter standen, zu schauen. Nicht
sehr materialschonend! Mit 32 Seglern weniger gelang nun der Start.
Der Wind ging zum Teil fast ganz aus, diese nervenraubende Regatta
dauerte auch 1¾ Stunden.
Der Start zur letzten Wettfahrt gelang ohne Frühstarter, da
muss die vorherige Wettfahrt wohl etwas bewirkt haben. Nach dieser
Regatta fuhren wir in den Hafen.
An diesem Tag ersegelte Hinnerk einen 35. und 118. Platz.
Ich erreichte den 17. und 44. Platz.
An Land takelten wir die Boote ab, zogen uns um und verluden die
Optis für die Fahrt.
Mittlerweile
stand auch das Endergebnis mit einem Streicher fest:
Hinnerk 75ter und
ich 35ter von 147 Seglern.
Ich denke insgesamt war es ein interessantes und sportliches Wochenende.
Malte
Päsler
GER 10868
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