NEWS von der Opti-A-Gruppe

Am 28./29.09.02 fand in SØnderborg der OPTI-A-CUP statt

Es segelten 147 Teilnehmer, von denen waren 69 aus ganz Deutschland (sogar aus Bayern) und 78 aus Dänemark. Aus Cuxhaven kamen Hinnerk und ich mit unseren Familien.
Wir reisten schon am Freitag an, da es am Samstag gleich früh losging.


Schon um 8 Uhr standen wir auf, um die Boote aufzutakeln und zu melden. Gegen 10 Uhr fand noch eine kurze Steuermannsbesprechung statt, in der es eine Besonderheit gab, nämlich dass auf dem Startschiff Toiletten für die Mädchen zur Verfügung gestellt werden. Nach der Steuermannsbesprechung brachten alle schnell die Boote ins Wasser, da um 11 Uhr der erste Start stattfinden sollte. Doch viele hatten wohl bei der Besprechung an die Mädchentoiletten gedacht und hörten nicht, dass die Startlinie in ungefähr 90° lag und fuhren deshalb in die falsche Richtung. Aber die großzügige Wettfahrtleitung zog um 11 Uhr erstmal eine Flagge zur Startverschiebung, damit auch noch die andere Hälfte vom Feld ankommen konnte.
Beim ersten Start gab es einen Gesamtrückruf, beim zweiten Mal als wir unter Black Flag gestartet waren, lief es schon besser, aber trotzdem waren 4 Segler zu früh, diese bekamen für diese Wettfahrt den letzten Platz angerechnet. Der Wind wehte mit ungefähr 2 bft., war aber ziemlich unterschiedlich in Richtung und Stärke. Deswegen dauerte die Wettfahrt fast 2 Stunden, wobei die Startkreuz sich schon über 45 Minuten hinzog. Die zweite Wettfahrt verlief ähnlich, wieder mit Black Flag und schwierigen Windverhältnissen. Da noch eine dritte Wettfahrt stattfinden sollte und es schon halb fünf war, segelten wir eine sehr kurze dritte Wettfahrt. An den Tonnen fand großes Chaos statt, da das Feld noch sehr eng beisammen war.
Nach einem langen Segeltag kamen alle um 18 Uhr im Hafen an.
An diesem Tag belegte Hinnerk den 104., 70. und 43. Platz.
Ich kam als 53ter, 33ter und 56ter ins Ziel.


Am Sonntag hieß es wieder früh aufstehen, um 9.30 Uhr fand der erste Start statt.
Es wurden 2 Wettfahrten bei etwa 3 bft. mit zum Teil großen Windlöchern gesegelt. Der erste Start wollte einfach nicht gelingen, es gab drei Gesamtrückrufe bei Black Flag. Nach jedem fehlgeschlagenem Start probierten 147 Segler gleichzeitig am Startschiff auf eine Tafel, wo die Frühstarter standen, zu schauen. Nicht sehr materialschonend! Mit 32 Seglern weniger gelang nun der Start. Der Wind ging zum Teil fast ganz aus, diese nervenraubende Regatta dauerte auch 1¾ Stunden.
Der Start zur letzten Wettfahrt gelang ohne Frühstarter, da muss die vorherige Wettfahrt wohl etwas bewirkt haben. Nach dieser Regatta fuhren wir in den Hafen.
An diesem Tag ersegelte Hinnerk einen 35. und 118. Platz.
Ich erreichte den 17. und 44. Platz.
An Land takelten wir die Boote ab, zogen uns um und verluden die Optis für die Fahrt.

Mittlerweile stand auch das Endergebnis mit einem Streicher fest:
Hinnerk 75ter und
ich 35ter von 147 Seglern.
Ich denke insgesamt war es ein interessantes und sportliches Wochenende.

Malte Päsler
GER 10868