Am 2. und 3. November fand in Bremerhaven im Fischereihafen
die Eisbärenregatta statt. Eisbärenregatta war auch
genau die richtige Bezeichnung, wir hatten nämlich nur 3°
C.
Aus Cuxhaven kamen Ole Stoye, Klaas Höpcke, Sören Woitack,
Hinnerk Müller und ich.
Wir brachten die Optis schon am Freitagabend nach
Bremerhaven. Dort meldeten wir uns an und takelten die Boote auf.
Diese konnten wir so in eine Jollenhalle stellen, da am Samstag
schon um 11 Uhr der erste Start sein sollte.
Am Samstagmorgen kamen wir fertig angezogen um
9.30 Uhr in Bremerhaven an.
Wir schauten noch kurz auf die Meldeliste und freuten uns, dass
wir in Gruppe A 34 Segler hatten und in Gruppe B segelten 32 Teilnehmer.
Nach der Steuermannsbesprechung brachten alle die Boote zu Wasser
und segelten zum Start. Es wehte ein kalter und böiger Wind
mit 2-4 bft. Nur leider hatten wir Ostwind und deswegen herrschten
im Fischereihafen äußerst schwierige Windverhältnisse.
Dies bekamen wir schon am Start zu spüren, als sich das Hauptfeld
an der bevorteiligten linken Seite der Startlinie aufhielt und
plötzlich kam mit dem Start ein so extremer Winddreher, dass
man von dem Startschiff die Luvtonne anliegen konnte. Dies war
kein Einzelfall und das Feld wurde immer schön durchgemischt!
Nach zwei gesegelten Wettfahrten gab es an Land Kakao zum Aufwärmen
und noch einige gute Tipps von Dirk und seiner Schwester, die
vom SVC Schlauchboot die Regatta beobachteten. Nach einer halben
Stunde machten sich wieder alle auf den Weg zur letzten Regatta
des Tages, bei der der Wind zugenommen hatte.
Nach dieser Wettfahrt segelten alle Segler in den Hafen und stellten
die Boote wieder in die Halle(Wer zuerst kommt, bekommt die besten
Plätze). Nun zogen sich alle um und probierten sich irgendwie
wieder auf normale Temperatur zu wärmen. Dies ging gut bei
einem leckeren und warmen Essen im Wirtshaus des Vereins.
Am diesem Tage belegten wir folgende Plätze:
Sören: 30, 27, 28
Klaas: 22, 24, 9
Hinnerk: 9, 19, 4
Malte: 3, 2, 2
Abends fuhren wir nach Hause.
Am Sonntag war um 10 Uhr der erste und einzige
Start des Tages. Es wehte wieder ein böiger aber kräftigerer
Wind mit 4 bis zum Teil 7 Windstärken. Vor dem Start herrschte
schon großes Chaos wegen des Windes, ein Opti kenterte und
einige gaben schon vor dem Start auf. Diese sollten aber nicht
die einzigen bleiben, denn je länger die Regatta dauerte,
desto mehr Optis lagen am Steg. Schließlich waren es 10
Segler in Gruppe A, die das Handtuch geschmissen hatten. Ich kam
aufgrund meines Körpergewichtes auch nicht ganz so gut mit
dem Wind zurecht. Doch Hinnerk legte eine richtig gute Startkreuz
hin und segelte somit als erster um die Luvtonne. Nur leider konnte
er den Platz nicht halten. Im Ziel kam er als 9 an. Klaas, Sören
und ich kamen im Formationsflug als 15,14 und 13 an.
Nachdem ich am Samstag noch erster war, dachte ich, es wäre
schon vorbei, doch meine Konkurrenten hatten auch gepatzt.
Das Endergebnis
mit Streicher von 34 Seglern lautet folgendermaßen:
Sören Woitack : 30
Klaas Höpcke: 17
Hinnerk Müller: 7
Malte Päsler: 1
Dies war die letzte Regatta der Saison 2002, für
Sören war es sogar die letzte Regatta im Opti. Er muss aus
Altersgründen in eine andere Bootsklasse wechseln. LEIDER!
Aber dafür hatten wir unser Nachwuchstalent Ole ja mit, er
ereichte von 32 Teilnehmern den 15 Platz in der B Gruppe und sammelte
damit 2 weitere Punkte für Qualifikation der Opti A Gruppe.
Am Sonntag machte er bei dem starken Wind noch mit dem kalten
Wasser Bekanntschaft, aber er konnte sein gekentertes Boot ohne
Schwierigkeiten wieder aufrichten.