NEWS von der Opti-A-Gruppe

Erneutes erfolgreiches Abschneiden der SVC-OPTI
in Hamburg
April 2002
Am vergangenen Wochenende ging es zur zweiten Saisonregatta nach Hamburg.
Diesmal konnte auch Sören Woitack wieder dabei sein, so dass mit Klaas, Hinnerk und Malte das Quartett komplett war - und es war ein erfolgreiches Quartett. Zwei Plätze unter den ersten Zehn in Gruppe A und einer unter den ersten Zehn in Gruppe B.

Das Vereinsgelände lag zwar direkt am See, bot aber höchstens 100 Optisegelrn mit Anhang und PKW Platz. Da nun aber über 150 Meldungen vorlagen mussten die Organisatoren schon ein kleines Kunststück vollbringen, um keinem absagen zu müssen und damit traurige Kindergesichter zu vermeiden. Von uns Teilnehmern ein ganz großes Dankeschön und Lob für die tolle Organisation; ganz viele Helfer aus dem Gastgeberverein sorgten für einen schwungvollen Ablauf, auch wenn manchmal die Enge an Hühnerkäfighaltung erinnerte. Es war so gut , dass nächstesmal wohl noch mehr Teilnehmer dabei sein wollen.

Das Wetter war nicht ganz auf der Seite der Segler, so dass am Sonnabend wegen der sehr schwachen Winde nur zwei Wertungsläufe stattfinden konnten. Die Cuxhavener zeigten, dass sie auch bei diesen Bedingungen mithalten konnte. Malte gewann gleich die erste Wettfahrt, Hinnerk konnte sich auf Platz 6 platzieren, Klaas wurde 21 von 54 Startern. Dies ist um so höher zu bewerten, da der See durch die insgesamt 150 Boote der Gruppen A und B doch sehr voll war und Segler unterschiedlichster Könnensstufe auf dem Wasser waren. In der Gruppe B erreichte Sören bei 96 Startern in der ersten Wettfahrt einen 4. Platz, was bei einem solchen Massenstart schon eine gute Taktik erfordert. Zur zweiten Wettfahrt blieben die Winde schwach und wechselhaft, so dass es noch schwieriger war sich nach einem mäßigen Start nach vorne zu kämpfen. Es reichte aber immer noch zu Ergebnissen im ersten Viertel, Klaas konnte sich vor Hinnerk platzieren. Danach lautete das Gesamtergebnis Malte 1. , Hinnerk 7. , Klaas 17 von 54. In Gruppe B Sören 8. von 96.

Der nächste Morgen brachte dann Nebel und vollständige Flaute. Nach einstündiger Startverschiebung ging es dann paddelnd zur Startlinie, wenigstens war die Sonne durchgebrochen. Die Segler mussten dann noch eineinhalb Stunden an der Linie treiben, bis die Regattaleitung auch nicht mehr an Wind glaubte und abbrach. Besonders beeindruckend war die rythmische Forderung nach Abbruch von 150 Optikindern in ihren Booten, die quer über den See schallte und das folgende Freudengeheul.

Natürlich stellte sich der Wind dann eine halbe Stunde boshafterweise ein, das konnte aber im Verlauf der hervorragend durchgeführten Preisverleihung niemanden mehr ärgern.

Damit waren die Zwischenergebnisse auch die Endergebnisse, was in unserem Team natürlich für besondere Freude sorgte.

Malte hat die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft geschafft, Hinnerk ist ihr ein großes Stück näher gekommen, Klaas hat sich ins erste Drittel geschoben und Sören hat wichtige Punkte für den Sprung nach A mitgenommen.

Jetzt ist Cuxhaven auch in Hamburger Optikreisen bekannt, nachdem man am ersten Tag noch hörte: Wo kommen die eigentlich her?

Am nächsten Wochenende gehts wieder in die Hansestadt 60 nm hinter Cuxhaven, diesmal an die Alster. Wer zufällig da ist und mitfiebern möchte: Gesegelt wird am Westufer, südliche Außenalster, also in der Nähe der Kennedybrücke.
Dierk Müller

Bericht der Opti-Segler vom SPRING-CUP im April 2002

Zur ersten Regatta in der Saison 2002 fuhren an diesem Wochende Klaas Höpcke, Hinnerk Müller und Malte Päsler nach Wilhelmshaven. Dort zeigte sich dann, wie die drei im Vergleich zur Konkurrenz die Winterpause überstanden haben. Die vorhergesagten schwachen Winde trafen dann auch ein und machten die Kälte etwas erträglicher.

Am Sonnabend konnten drei Wettfahrten durchgeführt werden, in denen sich Malte jeweils im ersten Drittel von 34 platzieren konnte, dabei ein ausgezeichneter 2. Platz. Hinnerk und Klaas mussten sich als Neulinge in dieser höheren Leistungsklasse(Opti-A) erstmal mit den härteren Startbedingungen auseinandersetzen und wurden im Folgenden bei vielen Standardsituationen von den Erfahreneren ausmanövriert. Sie schlugen sich aber tapfer, Hinnerk konnte sich jeweils in der Mitte des Feldes halten, Klaas immerhin noch sieben erfahrenere Segler hinter sich lassen und sogar einen 17 Platz erreichen. Die Eltern waren als Zuschauer nach diesem Nachmittag so durchgefroren, dass heiße Getränke zum Durchhalten erforderlich waren.

Am Sonntag war der Wind dann noch schwächer, Nieselregen machte die Situation auch nicht gerade erfreulicher. Zum Glück wurde nur noch eine Wettfahrt gesegelt, in der Hinnerk völlig unerwartet bis kurz vor Schluss sogar führte und erst wenige Meter vor der Linie auf den immer noch ausgezeichneten zweiten Platz rutschte. Malte bestätigte seine Form mit einem 8. , Klaas konnte mit gebrochenem Pinnenausleger nur noch 27. werden.
In der Gesamtwertung wurde Malte 9. , Hinnerk 14. und Klaas 28. .
Am nächsten Wochenende geht es nach Hamburg gegen eine noch größere Konkurrenz, hoffentlich ist es dann schon etwas frühlingshafter.
Dierk Müller

Bericht vom 4.4.02



Bericht vom 6.4.02

Fotos und Text: Malte Päsler
Am Donnerstag Morgen kam Familie Stücker aus Itzehoe in Cuxhaven an. Ole, sein Vater und ich brachten dann Oles und meinen Opti zum SVC-Hafen. Nach dem Mittagessen traf ich mich dann mit Ole, seiner Schwester Lisa und deren Eltern am Hafen. Wir bauten die Optis auf, zogen uns schnell an und los gings. Es war zwar ein wenig kühl, aber die Sonne schien und wir hatten 3-4 Windstärken. TRAUMHAFTES SEGELWETTER!!! Wir segelten ein paar Regatten um sich nach der Winterpause wieder an den Opti zu gewöhnen. Ich probierte mein neues Segel zum ersten Mal aus. Nach ungefähr 2 Stunden riggten wir unsere Boote ab. Ole übernachtete bei mir zu Hause und Dierk, Gudrun und Lisa wohnten die drei Tage bei Dierks Eltern hier in Cuxhaven.

Vormittags segelten wir erstmal im SVC-Hafen ein paar Wettfahrten. Wir hatten wieder schönes Wetter und 3 Windstärken. Mittags kam mein Vater Heiko mit dem neuen SVC- Schlauchboot herübergefahren, das er vorher noch ins Wasser bringen musste. Nachdem Mittagessen in der Seglermesse, schleppten Heiko und Dierk Lisa, Ole und mich mit dem Schlauchboot in den Fährhafen. Da war wir dort aber gute 5 Windstärken hatten, fuhr Lisa auf dem Schlauchboot mit und guckte nur zu. Ole und mir machte es sehr viel Spaß auf den größeren Wellen, die durch die große Hafeneinfahrt kamen, zu gleiten. Wir fuhren spannende Wettfahrten, die zum Glück etwas länger seien konnten, als die im SVC- Hafen. Das Highlight dieses Tages war dann der Rückweg, den Ole und ich gesegelt sind, bei ungefähr ¾ Meter hohen Wellen mit einem Opti auf der Elbe. Abends fuhr Familie Stücker nach Hause und das schöne Training war zu Ende.