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Am
7. und 8. Juni fand in Hamburg im Mühlenberger Loch
an der Elbe die Optimistenregatta „Peek & Cloppenburg“
statt. Es segelten in der A-Gruppe 39 Teilnehmer und in
der B-Gruppe um die 60 Teilnehmer.
Ole
Stoye (B), Hinnerk Müller (A)und ich (A) reisten schon
am Freitag an, da tidebedingt um 9 Uhr am Samstag der erste Start
stattfand. Deswegen mussten wir auch schon kurz nach 6 Uhr aufstehen,
da wir die Boote noch aufriggen mussten. Nach der kurzen Steuermannsbesprechung
um 8 Uhr, wurden alle von Motorbooten durch das Fahrwasser zur Regattabahn
geschleppt. Es war sehr wenig Wind (0-2bft), trotzdem kamen Hinnerk
und ich gut weg. Wir lagen nach der Startkreuz ganz vorne, aber
Raumschots kamen einige mit frischer Brise von hinten zu nah. Im
Ziel war Hinnerk dann 6.ter und ich kam als 2.ter (vor einem WM-Teilnehmer
für Deutschland) an.
Für die zweite Wettfahrt hatten wir ein bisschen mehr Wind,
der auch konstant blieb. In dieser Wettfahrt belegte Hinnerk den
10.ten und ich den 5.ten Platz. Gegen 13 Uhr waren wir wieder im
Hafen, da bei Niedrigwasser sonst eine Sandbank im Wege gewesen
wäre. An Land gab es noch leckere Sachen vom Grill für
alle Regattateilnehmer. Ole war in der Tageswertung auf Platz 31,
dies war gar nicht so schlecht, da er das erste Mal in einem Stromgebiet
gesegelt ist. Nachmittags schauten wir uns im Clubhaus noch das
schlechte Länderspiel zwischen Deutschland und Schottland an.
Am
Sonntag war ebenfalls um 9 Uhr erster Start. Es herrschten 2-3 bft
und die Sonne schien sehr heiß. Zum Glück wurden wir
etwas früher rausgeschleppt und so konnten wir schon ein paar
Probeschläge machen. Trotzdem reichte es nur zu einem 15.ten
für Hinnerk und einem 8.ten für mich. Also nahmen wir
uns vor, in der letzten Wettfahrt noch mal alles zu geben. Immerhin
ging ich auch als 5.ter um die Luvtonne, diesen Platz konnte ich
das erste Dreieck lang halten. Nur leider gab es auf der vorletzten
Kreuz einen so starken Winddreher, dass ich mich plötzlich
auf dem 25. Platz wieder fand, dafür hatte aber Hinnerk von
dem Dreher profitiert. Er war nämlich nun 5.ter, wir hatten
also einfach die Plätze getauscht. Auf der Ziellinie war er
6.ter und ich 19.ter. Zum Glück gibt es ja bei 4 Wettfahrten
einen Streicher! Nach dieser Wettfahrt wurden wir zurück in
den Hafen geschleppt, dort riggten wir die Boote ab und warteten
auf die Siegerehrung, bei der es ein Fahrrad zu gewinnen gab. Wir
hatten aber kein Glück.
Insgesamt
belegten wir von 39 Teilnehmern folgende Plätze:
Hinnerk 7.ter
Ich 4.ter
Ole wurde insgesamt 29.ter in der Opti-B-Gruppe.
Uns gefiel das Wochenende gut und mit unseren Ergebnissen
sind wir auch zufrieden. Immerhin fahren der erste und dritte im
Sommer zu WM.
Malte Päsler
GER 10868
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