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Ingrid
M. und Heiko P. aus C. verbringen ein Wochenende im Wohnwagen...und
der Jurist Appel H. ist schon dabei, so könnte die Schlagzeile
um den Gewinn
des buschigen Schwänzchen eines Eichhörnchens aus Eckernförde
beginnen. Weitere Hauptbeteiligte sind natürlich Klaas,
Hinnerk und Malte, die die Drecksarbeit zu See zu erledigen
hatten.
Kurzum, Ingi
konnte mit dem vollgepackten weinroten Passat meinem
Wohnwagengespann bis zum Auslaufen der Fähre in Wischhafen
noch ganz gut folgen, aber schon vorher im Autobahnkreisel vor Cuxhaven
tauchte Appel nicht ganz zufällig mit Bus und CUX-Trainerboot
im Schlepptau auf. Was hatte dies
zu bedeuten ? Na klar, wir wollten die Fähre um 08.00 erreichen,
um die Jungs
gegen 13.00 in die Baltische See mit ihren viereckigen Wasserfahrzeugen
zu
schicken.
Neben
unseren drei aus Cuxhaven, sind immerhin weitere 101 Kids ebenso
angereist, um dieses verflixte Eichhörnchen zu gewinnen. Also
nicht ganz einfach
die besseren Ratschläge mit auf den Weg zu geben, als alle
anderen Landsegler
diese schon als Insider-Tips verteilten. Aber es kam natürlich
wieder ganz
anders, der Rat von eben war schon wieder vergessen und die Kinder
machen doch was sie wollen. Endlich erfolgt der Startschuß
und die Leidensphase kann
beginnen - falsche Seite, viel zu spät, warum wendet der nicht
und habe ich ihm
doch alles gesagt - eine Tonaufnahme an Bord des CUX-Trainers hätte
große
Chance, in die Charts zu kommen.
Nach der ersten
von zwei Wettfahrten am Sonnabend legt sich die Aufregung
natürlich nicht. Die Kinder müssen essen, Iso-Star-Gesüff
sich reinziehen, um
noch konzentrierter an die zweite Wettfahrt heranzugehen. Was kommt
bei heraus, der eine muß pinkeln, der andere hat keinen Hunger,
die Aufregeung vor dem nächsten Start bleibt. Also alles richtig
gemacht, nun muß es also losgehen, nur die Regattaleitung
wartet viel zu lange mit dem Startschuß, na ja vielleicht
liegt es diesesmal wieder am Wind.
Das
Ergebnis vom ersten Tag : Malte 13 von 103, Hinnerk und Klaas ziemlich
genau im Mittelfeld, Rotwein für Appel, Ingi und Heiko
und der Wohnwagen wartet. Gott sei Dank, Hinnerk schnarcht scheinbar
lauter als ich, ich habe am nächsten Morgen keine blauen Flecken
- oder zur rechten Zeit mußt du am rechten Ort sein.
So hat Appel sich am nächsten Tag aus seinem Bus gepellt, natürlich
ein Käffchen
bei uns bekommen, der Kreislauf kam in Schwung, nur den Schnarchsack
hat er
nicht ermittelt. Es sollte nämlich alles wieder viel schlimmer
kommen, als wir
es eh schon kannten; was gestern nicht gefruchtet hat, sollte heute
Blüten
treiben. Und so kam es auch, Vater gestikuliert ungewollt vom Schlauchboot
aus,
Sohn versteht, alles war ein Mißverständnis, Endergebnis
wie gestern.
Was denkt der
Leser meiner Zeilen ? Klar, das sollen die alten erst mal besser
machen. Malte am Sonntag immerhin 16 von 103, Hinnerk einige Plätze
vor Klaas
nach wie vor im Mittelfeld - im Mittelfed von über 100 Optiseglern,
die zu den
besten in Deutschland zählen. Ich finde das große Klasse
und früher war sowieso
alles ganz anders, da wurde ich ein einziges Mal 2.ter von 10 Booten
auf dem
bekannten Werdersee in Bremen, was sich von einem Geübten aber
gut erzählen
läßt.
Schade, daß
wir in unserer Vereinigung so wenig Malte's, Hinnerk's und Klaas's
haben, da hilft auch kein Schöngerede, wie 6 Boote oder so
von der SVC zur
Nordseewoche etc.; laßt uns Farbe bekennen, ein Wohnwagenwochenende
ist gar
nicht so schlecht....
Heiko Päsler
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