Roland Gäbler vor Sidney - Olympische Spiele 2000



Am Umfeld hat Gäbler nach eigenen Aussagen vor allem das Hafenvorgelände überzeugt, er verspricht sich hier ein „Olympia der kurzen Wege" mit mehr Platz als an anderen Austragungsorten. Das Revier sei anspruchsvoll, biete aber keine „extremen Überraschungen und kommt damit Jollen- und Katamaranseglern durchaus entgegen".

Für Cuxhaven spricht laut Gäbler auch, dass hier eine große Nähe zwi- schen Seglern und Zuschauern möglich ist; er spricht von einer „zukunftsweisende Segelarena".

Tornado-Segler Gabler ist „überzeugt"
Hauptamtlicher DSV-Trainer besucht das Olympia-Vorbereitungs-Komitee

Bericht der "Cuxhavener Nachrichten"
vom 1. März 2002

cn/ters. - Nach einem Gespräch mit der Planungsgruppe „Olympische Segelwettbewerbe 2012 in Cuxha ven" hat sich der erfahrene Regatta- Segler Roland Gäbler sehr positiv über die Cuxhavener Pläne geäußert.
Roland Gäbler (37), Bronzemedaillengewinner im Tornado in Sydney, war drei Mal Tornado-Weltmeister und neun Mal Europameister in seiner Bootsklasse.

Er betreut als hauptamtlicher Bundestrainer des DSV 32 Sportler in den olympischen Bootsklassen Tornado (2-Rumpf-Boot) und 49er (Zwei-Mann-Jolle). Der erfahrene Segler ließ sich in Cuxhaven über die örtlichen Pläne unterrichten, auf der Elbe olympische Segelwettbewerbe durchzuführen, und besichtigte das vorgesehene Revier.

Gegenüber Otto Ehlers vom Planungsteam bezeichnete Gäbler die Strömungsverhältnisse im Vergleich zu anderen olympischen Revieren als „mittelschwer", aber auch als „taktische Herausforderung".

Von Vorteil sei, dass Cuxhaven zu den windsichersten Revieren der Welt zähle.