| Cuxhaven
(ber). Roland Gäbler ist ein Weltklasse-Segler:
Der 37-Jährige ist mehrfacher Tornado-Weltmeister und war Bronzemedaillen-Gewinner
bei den Olympischen Spielen in Sydney. Kein Wunder, dass Gäblers Auffassungen
vom Segelsport bei den Experten einen hohen Stellenwert genießen. Und in
Cuxhaven freut man sich: Denn der in Dänemark lebende Profi hat ein klares Bekenntnis für die Stadt an der Elbmündung als Austragungsstätte für die olympischen Segelwettbewerbe 2012 abgegeben. In einem Zeitungsinterview lobte Gäbler die Bedingungen im Cuxhavener Segelrevier: "Cuxhaven gehört zu den windsichersten Revieren der Welt. Die Brise kann direkt vom Meer einsetzen. Es gibt keine Behinderung im Umland." Auch die als schwierig eingestuften Strömungsverhältnisse in der Medemrinne und auf Medemsand würden für die Olympia-Teilnehmer kein gravierendes Problem darstellen. "Ich halte dies für eine taktische Herausforderung", sagte Gäbler im Interview. "Wenn ich die letzten vier Olympischen Spiele Revue passieren lasse, hatten wir vor Pusan extreme Strömung, vor Barcelona nicht so viel, vor der Ostküste der USA in Savannah hatten wir auch ein Strömungsrevier und vor Sydney sogar zum Teil extreme Strömung. Ich würde das Revier vor Cuxhaven etwa in der Mitte ansiedeln." Der Cuxhavener Oberbürgermeister Helmut Heyne und der Vorsitzende der Cuxhavener Seglervereinigung, Dr. Hannes Roß, die beide in vorderster Front das Projekt "Olympia 2012" anschieben, hören positive Bewertungen wie die von Gäbler gerne .Bis zum 15. Mai muss Cuxhaven die Bewerbungsunterlagen beim Nationalen Olympischen Komitee (NOK) in Frankfurt/Main eingereicht haben. Im kommenden Jahr wählt das NOK einen deutschen Bewerber aus. Welche Nation letztendlich den Zuschlag erhält, muss das Internationale Olympische Komitee in zwei Jahren entscheiden. |
Auf deutscher
Ebene buhlen neben Cuxhaven die Standorte Lübeck-Travemünde, Kiel, Rostock
und Stralsund um die Gunst der NOK-Funktionäre. |
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