Nachdem
wir die Grimmershörn mit netter Unterstützung von Herrn
Kreusandt nach Bremerhaven befördert und sie zu
Wasser gebracht hatten, nahmen wir (Anna Sassen, Dennis
Griebenow, Nikolaus Kernich und Janne Petersen)am 19.
und 20. April am offizielllen Sprinta-Sport-Training zusammen
mit vier weiteren Sprinten teil.
Das gut organisierte Training verging bei wunderschönem Segelwetter
wie im Flug und bereitete allen viel Freude, ebenso die anschließenden
Theoriestunden, in denen gezielt auf Wettfahrten, Seemannschaft,
sowie Ausrüstung eingegangen wurde.
Am
darauffolgenden Osterwochenende, nachdem alle aus dem Urlaub zurückgekehrt
waren, segelten wir dann mit unserer "Mädels-Regatta-Crew",
bestehend aus Anna Sassen, Heike Rusch, Isabelle Burger und Janne
Petersen -unter Leitung von Nils Betzler, Thies Schenkelberg und
Dennis Griebenow- ein weiteres Training in eigener Regie.
Aufgrund des starken Windes entschieden wir uns am Samstag im
Fischereihafen zu bleiben und dort zu trainieren. Am Sonntag jedoch
spielte das Wetter besser mit, und es ging durch die Schleuse
raus auf die Weser. Gegen Abend verließen wir das Boot regattafertig
und müde mit großer Gespanntheit auf das nächste
Wochenende, an dem die Regatta stattfinden sollte.
Um 6h ging es dann am Samstag, den 26. April, in Cuxhaven los.
Angekommen wurden die letzten Feinheiten erledigt und zusammen
mit den acht anderen Sprinten ging es raus auf die Regattabahn.
Die Windverhältnisse der ersten Wettfahrt sagten uns, mit
unserem doch eher spärlich gesegnetem Kantengewicht =c),
sehr zu. Und trotz unserer Regattapremiere (in dieser Zusammenstellung)
belegten wir immerhin nicht den letzten Platz im Feld.
Aufgrund der aufkommenden Flaute wurden leider alle weiteren Wettfahrten
abgeblasen und wir kehrten zurück zum Weser-Yacht-Club. Anschließend
wurde bei nettem Beisammensein eine Photoshow vom hinter uns liegenden
Regattatag gezeigt, so klang der Abend gemütlich aus.
Der nächste Tag ermöglichte uns leider keine Wettfahrt
mehr. Bei Windstärke 5-6 in Böen 7 entschlossen wir
uns, nachdem wir es mit kleiner Genua und gerefftem Groß
versucht hatten, kein Risiko einzugehen und wieder in den Hafen
zu fahren und eine eventuelle Wetterverbesserung abzuwarten, die
jedoch leider nicht mehr eintrat. Von acht Sprinten starteten
so an diesem Tag nur noch fünf.
In der Gesamtwertung belegten wir den siebten Platz von acht Sprinten.
Den Mai und den Juni werden wir nun für einige Arbeiten am
Boot und "Training vor der Haustür" nutzen.
Janne Petersen