im Schlepp der "MULANGA" |
Die
Überführungscrew (Jimmy und Friedhelm) brachte die „turbulence“
am 20.09. um 11:00 Uhr mit dem auflaufenden Wasser von Cuxhaven nach
Neuenschleuse, nahe Jork. Der Rest der Crew, Otto,Horst,Christian und Peter, sollte am Abend per Auto in Neuenschleuse eintreffen Auslaufend Cuxhaven gab es keinen Wind, somit waren wir gezwungen zu „motoren“. Die Pinne wurde mit der leichten Spi-Schot fixiert und wir lehnten uns entspannt im Cokpit zurück. Diese Annehmlichkeit sollte aber nur von kurzer Dauer sein, denn auf der Höhe Kanaleinfahrt Brunsbüttel gab die „Unterwassergenua“ den Geist auf. Kurz gesagt, Motorschaden und kein Wind. Mit dem Flutstrom trieben wir dann langsam elbaufwärts bis zur Tonne 61, Großsegel und Genua waren bereits klar zum Setzen. Schnell wurde von der Yacht „MULANGA“ , die uns passierte, erkannt, dass Unterstützung gebraucht wurde. |
Skipper
Boris nahm kurzerhand unsere Schleppleine wahr und brachte uns bis zum Feuer
„Rhinplatte N.“ Hier liefen wir in eine leichte NO-Brise und es
konnte die Anreise unter Segel fortgesetzt werden. –Payment for towing-
soll eine Flasche Champagner auf Helgoland werden, versprachen wir unserem
Schlepper.
Gegen 16:00 Uhr liefen wir dann unter Großsegel in den vollbelegten
Hafen von Neuenschleuse ein. Nach dem Eintreffen der Crew versuchten wir den
Motor wieder flottzubekommen, leider vergeblich.
Am frühen Morgen des 21.09. schleppte uns ein Boot der Regattaleitung
aus dem Hafen und wir segelten zur Start/Ziel-Linie am Hamburger Yachthafen.
Aufgrund der großen Beteiligung (über 120 Boote) musste die Flotte
in 8 Starts aufgeteilt werden. Die „turbulence“ war in der Gruppe
4, Start 6, Startzeit: 08:25 Uhr. Durch von uns selbst verschuldete Missverständnisse,
kam es zu einem „leicht verpatzten“ Start. Der Wind wehte aus
westlicher Richtung in Stärke 3 Bft. Nun hieß es, an der Kreuz
verlorene Plätze wieder gutzumachen, was uns auch teilweise gelang. Nordwestlich
Pagensand musste die Tonne 92/PN1 an Steuerbord gerundet werden und unter
Spi ging es mit südöstlichem Kurs Richtung Tonne PN7, die an Backbord
bleiben musste. Zwischen diesen beiden Tonnen gab es das nächste Missgeschick.
Beim Kampf um eine gute Position zur Tonnenrundung PN7 kam es zur Grundberührung,
die uns wiederum einige Zeit kostete. Nordwestlichste Position der Regattabahn
war die Tn. 90/PN2 die auch an Backbord passiert werden musste, um dann vor
dem Wind die Elbe aufwärts zu segeln. Wir entschieden uns hier, keinen
Spinnaker zu setzen, sondern die Genua 1 stehen zu lassen. Das hat sich positiv
für uns ausgewirkt, denn wir konnten „Spi-Yachten“, die in
unserer Gruppe segelten, aufholen und an einigen sogar vorbeisegeln.
Ein 3. Platz in unserer Gruppe nach berechneter Zeit stand nach dem Zieldurchlauf fest.
Wie jedes Jahr fand die Preisverteilung nach der PAGENSANDREGATTA im Wedeler Yachthafen Halle 3 mit einer Riesenparty statt.
Crew der „turbulence“
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