Wie
im letzten Bericht erwähnt, blieb unser Boot nach der Pagensand-Regatta
in Neuenschleuse liegen, um an der Wettfahrt "23.Senatspreis der Elbe"
teilnehmen zu können.
Somit ersparten wir uns eine erneute Anreise von Cuxhaven aus.
Die Crew musste kurzfristig neu zusammengestellt werden, da einige Stammsegler
der „turbulence“ aus beruflichen und Krankheitsgründen nicht
mitsegeln konnten. Letztendlich fuhren Horst Fischer, Jimmy Loesche,
Friedhelm von Staa und Michael Niederhausen per Auto zum Liegeplatz.
Im Hamburger Yachthafen wurde, kurz vor dem Start, Martin Gandt
aufgepickt. Es war, wie erwartet, ein starkes Teilnehmerfeld angetreten. Über
90 Yachten wurden, wie üblich, in mehrere Starts aufgeteilt. Für
uns hieß es : 2. Start in Gruppe 3 um 08:40 Uhr. Start und Ziellinie
waren nahe dem Hamburger Yachthafen.Es herrschte südostlicher Wind in
Stärke 3-4 Bft. während der gesamten Regatta.

Nach einem gelungenen Start ging es an der Kreuz elbaufwärts. Die Regattabahn
war so ausgerichtet, dass auch zwei Spi-Manöver gefahren werden mussten.
Leider lief es für uns nicht ganz so gut, wie wir es uns vorgestellt
hatten. Mehrere kleine Fehler schlichen sich im Segeltrimmen und Segelwechsel
ein. Als wir im weiteren Verlauf der Wettfahrt auch noch Grundberührung
bekamen, war der Traum von einem der vorderen Plätze in unserer Gruppe
ausgeträumt.
Platzierung in unserer Gruppe YS:
1. „BARDOLINO“ (Dehler db1)
2. „LUZIE“ (Banner 28)
3. „TURBEMUS“ (Aphrodite 101)
„turbulence“
musste sich mit Platz 7 zufrieden geben. 2 Yachten in unserer Gruppe gaben
auf. Gruppenstärke = 14 Yachten.
Fazit: für eine mittlere Leistung gab es einen mittleren Platz.
In der Gesamtwertung nach gesegelter Zeit sah es wie folgt aus:
1.
„ROY“ (Rainbow 42)
2. „PAX“ ( J-35 )
3. „NELLIE“ ( Fast 42 )
„turbulence“ lag hier im vorderen Mittelfeld auf Platz 38 von über 90 gestarteten Schiffen.
Das Eintreffen in HALLE 3 im Wedeler Yachthafen konnten wir fast mit Platz 1 belegen, da dort wie gewohnt Grillwurst,Pizza,Brezel, gut temperiertes Bier sowie Mixgetränke aller Art zur Preisverteilung und Siegerehrung bereitstanden. Es wurde ein toller Abend mit Musik,Tanz und guter Unterhaltung.
Die
Rückreise nach Cuxhaven traten wir am Sonntag gegen Mittag an. Zuvor
wurde in Wedel gut gefrühstückt, da uns das Wetter, das uns erwartete,
wohl bekannt war.
Der Wind pustete mit 30 Knoten, in Böen auch mehr, aus Nordwest. So boxten
wir mit teilweise nur 3 Knoten Speed gegenan in Richtung Heimat.
Crew
der „turbulence“
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