Der nächste Tag, der Samstag, war ein wunderbarer Segeltag. Der Wind hatte von Südwest über Nacht auf Nord gedreht. Die Windgeschwindigkeiten lagen zwischen 25 und 33 Knoten. Mit dem Sturmspinnaker konnten wir einen Schnitt von über 10 Knoten segeln und in den Spitzengeschwindigkeiten an die 14 Knoten heranfahren. Da auch die Welle sehr gleichmäßig von achtern kam war es ein wunderschöner Segeltag bei herbstlichem Sonnenschein. In nicht einmal 4 Stunden legten wir die Strecke von Amrum nach Büsum, immerhin 44 Seemeilen, zurück.
Ein kleines Missgeschick gab es auf der „Cirrus“, denn hier fiel für 24 Stunden die Heizung aus. Was bei Temperaturen zwischen 5 und 8 Grad nicht sehr angenehm war. Mit guter Laune und einem Schuss Rum mehr schaffte die Cirrus-Crew es aber ohne Probleme die Heizung wieder in Gang zu setzen. Leider hatten wir am Sonntag keinen Wind und mussten über eine spiegelglatte Nordsee von Büsum nach Helgoland motoren. Der Wind setzte erst gegen Abend wieder ein und wurde über Nacht deutlich stärker. Am Montagmorgen hatten wir einen durchgängigen Südost Wind mit 20-25 Knoten. Der 1. Kreuzschlag Richtung Cuxhaven führte uns mehr in die Weser als in die Elbe. Mit etwas Glück und der einsetzenden Tide schafften wir es dann aber in relativ kurzer Zeit in die Elbe Richtung Cuxhaven zu kreuzen. Am frühen Nachmittag konnten wir die Klappbrücke passieren und unsere Herbsttour für dieses Jahr war somit beendet.
An
Bord waren:
Björn, Ralf, Marko, und Jens.
Peter Döscher fiel durch Krankheit aus.
Gruß an alle von der X - Play