Ein guter Liegeplatz, direkt an der „Royal- Pier“
vor dem Kieler Yacht- Club bot beste Aussichten auf die Aalregatta am letzten
Wochenende und die unmittelbar nebenan liegenden
Volvo- Ocean 60- Yachten. Sollten wir nicht auch auf Titan- Relingstützen
umsteigen? Jedenfalls das Frühstück am Samstag im Yacht- Club entsprach
diesem Niveau.
Mit zunehmenden Winden jenseits der dreißig Knoten- Marke gings dann
raus auf die Förde.
Erstaunlich: mit einem 40- Fuß Schiff gehört man immer mehr zu
den eher kleinen Schiffen. Nach gut vierzig Seemeilen, einer steiler Welle,
mit der wir nicht ganz so gut zurecht kamen, und ringsum explodierenden Vorsegeln
sowie Spinnakern, landeten wir auf dem 9. Platz von 33 teilnehmenden Schiffen.
Der Abend in Eckernförde bot dagegen bessere Aussichten: Die Party war
besser als in Kiel und versöhnte uns mit dem Tag.
Am nächsten Morgen, mit sehr viel weniger Wind, startete die Regatta
unter Spinnaker und einem sehr an die berüchtigte Pommesgabel erinnernden
Kurs: einer blitzförmig ausgelegten Schikane. Der weitere Kurs führte
uns dann direkt durch die Bahn der VO 60- Yachten. Ein guter Anblick. Auch
auf diesen Schiffen ging es nicht ohne laute Worte zur Sache. Die Bahn wurde
schließlich wegen des abflauenden Windes verkürzt und wir schnitten
dabei zwei Plätze besser ab als am Vortag.
Unser Versuch anschließend im Feld der netten Europe- Mädels einzuchecken
und uns da beliebt zu machen, blieb leider erfolglos. Also beim nächsten
Mal......
Marco Lay