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Geeske Genrich und die
420er/470er Klasse
Mai - September 2003

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17. September 2003:
5. Platz bei der 470er Regatta „Seglerhauspreis“ des Vereins Seglerhaus am Wannsee
Geeske Genrich und Daria Blaschkiewitz starteten mit dem 470er auf der ersten Auswärts-Regatta auf dem Wannsee in Berlin.
4 von 5 geplanten Wettfahrten konnten bei der 470er Regatta“Seglerhauspreis“ am vergangenen Wochenende auf dem Wannsee gestartet werden. Am Sonnabend herrschten gute Windverhältnisse ( 2-4 Beaufort), am Sonntag war Flaute. Neunzehn 470er gingen an den Start, darunter 6 Frauenteams. Geeske Genrich und Daria Blaschkiewitz ersegelten die Plätze 5,3,8 und 3. Mit 11 Punkten platzierten sich die Seglerinnen auf Gesamtrang 5 und wurden bestes Damenteam. Punktgleich mit ihnen liegt auf Rang 4 das 470er Team Christopher Lorenz/Friedrich Gebert aus Berlin. Gewinner der Regatta wurden Hendrik Kadelbach/Jens Steinborn vom VSaW/Berlin
10. September 2003: "Lebe Deine Träume"
„Lebe deine Träume“ steht in chinesischen Schriftzeichen auf dem Heck der 470er Gleitjolle von Geeske Genrich und Daria. Der Traum der beiden Nachwuchsseglerinnen ist die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Am vergangenen Wochenende wurde der 470er des Duos im Rahmen des 125jährigen Vereinsjubiläums der Baltischen Seglervereinigung in Steinhude getauft. Dirk Hartung, Leistungsbeauftragter des Segler-Verbandes Niedersachsen, präsentierte auf dieser Veranstaltung mit Geeske und Daria (19) sein Olympia-Team 2008.

Viele Segler der Baltischen Seglervereinigung (Darias Verein) und des Schaumburg Lippischen Seglervereins (Geeskes Verein) waren bei der Taufe dabei, die von flotten Jazzrhythmen eingerahmt wurde. Viele gute Wünsche für ihr großes Ziel nahmen die beiden Seglerinnen entgegen; unzählige Fragen zu ihren Plänen beantworteten sie geduldig:

Für einen „Seglertraum“ muss hart gearbeitet werden, dass wissen Geeske Genrich und Daria Blaschkiewitz. Seit 10 Jahren betreiben sie das Segeln als Leistungssport.

Sponsoren sind wichtige Rädchen im Getriebe. Geeske und Daria werden vom Landessportbund, vom Seglerverband Niedersachsen, von ihren Vereinen und der Firma Helly Hansen unterstützt. Die nächsten sportlichen Ziele der beiden Seglerinnen sind ein Platz im D/C-Kader, dem Nachwuchskader des Deutschen Segler-Verbandes. Auch schulisch werden sie in den nächsten Monaten gefordert. Geeske besucht die 13. Klasse der Hildesheimer Michelsenschule, Daria sitzt in Klasse 13 des Gymnasiums Stadthagen. Beide möchten im nächsten Frühjahr 2004 ein gutes Abitur machen. Ihr gemeinsamer Studienort muss nah zu einem Trainingsrevier liegen.In dieser Saison wollen sie noch drei Regatten besuchen, darunter die Deutsche Meisterschaft aller olympischen Klassen im Oktober in Flensburg.

Birgitt Müller-Genrich

1. September 2003: Abschied vom 420er - Umstieg in den 470er

Die 420 WM in Madeira war für Geeske der Abschied von der Jugendbootklasse 420er.

Seit August segelt sie gemeinsam mit
Daria Blaschkiewitz von der Baltischen Segler-Vereinigung 470er. Daria (1999 deutsche Optimisten-Meisterin) steuert, Geeske ist Vorschoterin. Drei Wochen trainierten Geeske und Daria viele Stunden mit ihrem nagelneuen Ziegelmayer-470er auf dem Steinhuder Meer. Zur Anschaffung des Bootes trugen der Segler-Verband Niedersachsen und der Landessportbund Niedersachsen bei. Unterstützt werden die beiden Seglerinnen außerdem von ihren Vereinen, dem Schaumburg-Lippischen Seglerverein und der Baltischen Segler-Vereinigung.

Am vergangenen Wochenende starteten Geeske und Daria bei ihrer ersten 470er- Regatta auf dem Steinhuder Meer.
Der 4. Platz von 15 Startern ist für die beiden ein hervorragender Einstieg und zeigt, dass sie von Erfahrungen aus ihrer 420er-Zeit profitieren konnten.

28. Juli 2003: SMS von Geeske
DIE JUGEND-WM WAR KLASSE,JETZT GEHTS AUF DER DEUTSCHEN WEITER!ANSTRENGEND ABER SUPER!MIT SEGLERISCHEN GRÜßEN,GEESKE
27. Juli 2003: Großer Erfolg: 6. Platz in der Gesamtwertung
Trotz stärkster internationaler Konkurrenz erreichten Geeske und Fransziska einen beeindruckenden 6. Platz.
Hier das Gesamtergebnis mit allen Rennen: - ISAF-Weltmeisterschaft auf Madeira
25. Juli 2003: Im 9. Rennen erreichen Geeske und Franziska einen 1. Platz
Gestern war sehr viel Wind, um 6 Beaufort, so dass nur eine Wettfahrt gesegelt werden konnte.
Geeske und Franzi haben sich ein Duell mit den Französinnen geliefert, haben anfangs geführt, aber diese Position nicht halten können, sind dann in Minimal-Abstand voneinander über die Linie gegangen. Statt der geplanten 12 werden jetzt nur insgesamt 11 Wettfahrten gesegelt werden, morgen also nur noch 1 Rennen.

Der Tag heute ist voll von Ereignissen:
1 Wettfahrt, Boote abbauen und abgeben, Siegerehrung, Abschlussfeier.
Birgitt
24. Juli 2003: Im 9. Rennen erreichen Geeske und Franziska einen 1. Platz

Im 9. Rennen ersegeln die beiden Seglerinnen einen sensationellen 1. Platz. Vielleicht war ja das Training bei uns in der Elbmündung ein bißchen beteiligt :-)

In der Gesamtwertung liegen sie weiterhin auf dem 6. Platz.

Auf dem Foto: Geeske und Franziska auf Madeira bei ihrem großen Erfolg!

Die SVC gratuliert herzlich!

21. Juli 2003: Nach 5 Rennen liegen Geeske und Franziska auf Platz 6 von 20

Auf einem ausgezeichneten 6. Platz in der Gesamtwertung landeten die beiden 420er Seglerinnen nach 5 Rennen am Sonntag. Vor allem das letzte Rennen brachte den Sprung nach vorn: ein dritter Platz vor

16. Juli 2003: Geeske und Fransziska auf dem Weg nach Madeira

Ohne ihren 420er , sondern nur mit Reisetaschen machten sich am Dienstag Geeske und Franziska auf den Weg zur ISAF-Weltmeisterschaft, die vom 17. bis 26. Juli vor Madeira stattfindet. Das achtköpfige deutsche Jugend-Segelteam wird begleitet von den DSV-Trainern Diederik Bakker, Achim Hantke und Reinhard Linke.

Keine leichte Aufgabe haben Geeske und Franziska vor sich. 41 Nationen schicken ihre Top-Nachwuchssegler zu diesem Event, darunter berühmte Segelnationen wie Australien, Neuseeland, England und die U.S.A. In den Bootsklassen Laser, 420er und Mistral werden insgesamt 177 Seglerinnen und Segler auf Madeira erwartet. Pro Bootsklasse durfte jede Nation ein Boy-und ein Girl-Team nominieren. Das deutsche 420er Boy-Team Peter Barthmann /Ivo Böttcher kommt aus Schwerin. Insgesamt werden 48 Crews bei den 420ern an den Start gehen, darunter 20 Frauenmannschaften.

Gesegelt wird vor der Ostküste Madeiras in der Canical Bay. Hier herrschen ideale Segelbedingungen mit konstantem Wind zwischen drei und vier Beaufort.
Einen Tag nach ihrer Ankunft in Madeira erhalten die Segler vom veranstaltenden Quinta do Lorde Yacht Club identische Boote und Segel..

„Am ersten Tag müssen wir unser Boot exakt einstellen. Diese Arbeit kostet viel Zeit, aber wir möchten das nagelneue Leihschiff natürlich genauso optimal trimmen wie unser Boot zu Hause. Die ISAF-WM ist eine große Herausforderung für uns, und die nehmen wir gerne an“,meinten Geeske und Franziska. Am Freitag steht ein Practice Race auf dem Programm des olympiaähnlich organisierten Sportereignisses. Ab Sonnabend wird gesegelt. Sechs Wettfahrttage mit 12 Rennen sind vorgesehen.

Unmittelbar nach Beendigung der WM in Madeira geht der Regattazirkus für Geeske und Franziska weiter. Die beiden Seglerinnen werden sich auf den Weg nach Ribnitz zur Deutschen Jugendmeisterschaft machen. Danach heißt es, sich um Sponsoren für die Weltmeisterschaft vor Melbourne/Australien Ende Dezember 2003 und für den Umstieg in die olympische Bootsklasse 470er zu bemühen. Auf der Kieler Woche ersegelten sich die Nachwuchsseglerinnen ihr Australien-Ticket und damit ihre dritte WM-Startberechtigung in diesem Jahr.

25. Juni 2003: Letzter Wettbewerbstag auf der Kieler Woche 2003
Letzter Tag für die 420er-Mannschaften auf der Kieler Woche. 2 Wettfahrten wurden heute bei 5 bis 7 Windstärken gestartet. Geeske und Franziska segelten in der ersten Tagesfahrt sofort nach dem Start mit an der Spitze. Auf dem letzten Schenkel vor der Zielkreuz kenterten sie unter Spinacker in einer „Hammerböe“.
Das Aufrichten kostete Zeit .
Das Duo verlor seinen 3. Platz und ging als 16. Boot durchs Ziel. In der letzten Wettfahrt segelten sie einen 15. Platz und landeten damit im Endresultat auf Platz 29. Auf den ersten drei Plätzen von den 176 gestarteten 420er J. Ruiz/O.Barreiros aus Spanien, gefolgt von zwei Teams aus Großbritannien. Beste deutsche Segler wurden Max Dzembritzki / Fabian Baumgarten auf Rang 4 .

Geeske und Franziska sind mit ihrem Ergebnis nicht zufrieden, auch wenn sie neuntes deutsches Team wurden.
„Trotzdem hat es uns in Kiel viel Spaß gemacht“, meinten Geeske und Franziska, „es war eine Top-WM-Vorbereitung.“ In 23 Tagen startet die ISAF-WM, bis dahin wollen die beiden auf dem Steinhuder Meer noch mehrere Male trainieren.
24. Juni 2003: Geeske und Franziska arbeiten sich nach vorn
Geeske und Franziska sind glücklich.
3 gute Wettfahrten schafften sie am heutigen Tag. In der 7. Wettfahrt bei Wind zwischen 0 und 4 Beaufort segelten sie sich auf Rang 4. In der 8. und 9. Wettfahrt um 2 Beaufort gelang ihnen ein 7. und 6. Platz.

Auf Platz 1 in der Gesamtwertung liegen weiterhin J.Ruiz/O. Barreiros aus Spanien.
Die beste deutsche Crew Dzembritzki/Baumgarten hat sich auf Platz 3 gesegelt. Unter den ersten
25 Seglern der Gesamtergebnisse der 420er sind insgesamt nur 6 deutsche Mannschaften zu finden:
Platz 16: Hahlbrock/Rommel aus Hamburg;
Platz 19 Gebert/Lorenz aus Berlin;
Platz 2o Türk/Türk aus Krefeld;
Platz 21 Wolf/Wolf aus Schwerin;
Platz 22 Genrich/Sattelmacher.
Für Dienstag sind noch drei Wettfahrten geplant. Der Wetterbericht sagt Starkwind voraus

23. Juni 2003: News von der Kieler Woche
Geeske und Franziska „greifen in die Punktekiste“ und können ihre gute Platzierung nicht halten. Bei leichten, drehenden Winden segeln sie in vier Wettfahrten die Plätze 3, 34, 15 und 29.

Mit diesen Resultaten liegen sie nun im Gesamtfeld der 176 Boote auf Rang 45.

Auf Rang sind J. Ruiz/O.Barreiros aus Spanien, die beste deutsche Crew sind Max Dzembritzki/Fabian Baumgarten aus Berlin auf Platz 5.

Wenn alle 10 Wettfahrten bis Dienstag gestartet werden, haben Geeske und Franziska noch
gute Chancen, sich wieder nach vorn zu segeln.
21. Juni 2003: News von der Kieler Woche
420er mit 167 Booten am Start größte Bootsklasse. Starkwind , 420er starten als einzige Klasse am späten Nachmittag auf Bahn H vor Strande in vier Gruppen. 2 Wettfahrten gesegelt.

Schwierige Bedingungen: ablandiger Wind schwankt zwischen 3 und 6 Beaufort. Geeske und Franziska platzieren sich auf Platz 12 und 4, Gesamtrang 22. Mit diesem Ergebnis sind sie am ersten Tag bestes Frauenteam und siebtbeste deutsche Mannschaft.
Geeske und Fransziska beim ISAF Youth Sailing World Championship auf Madeira

In wenigen Wochen werden Geeske und Franziska in Madeira mit Seglerinnen und Seglern aus 41 Nationen bei der ISAF YOUTH SAILING WORLD CHAMPIONSHIP an den Start gehen. Damit verzichten sie auf die 420er-Weltmeisterschaft vor Hayling Island/Südengland.

Mit ihrem Top-Ergebnis bei der WM-EM-Finalregatta Anfang Mai vor Travemünde( Platz 1 bei den Frauenteams, Gesamtrang 2) und einem guten Ergebnis beim Pfingstbusch in Kiel wurden sie vom Deutschen Seglerverband für die Jugendweltmeisterschaft nominiert. Die 420er Männer-Mannschaft sind Ivo Böttcher und Peter Bartmann aus Schwerin, immer noch wie zu DDR-Zeiten ein bedeutendes deutsches Leistungszentrum im Gleitjollen-Segeln.

Die Jugendweltmeisterschaft ist der leistungssportliche Höhepunkt im Jugendsegeln und hat eine olympiaähnliche Organisation. Vertreten sind sämliche großen Segelnationen wie Australien, Neuseeland, England, Frankreich, Italien. Jede Nation darf pro Bootsklasse nur ein Team im Alter von maximal 18 Jahren stellen. Gesegelt wird in diesem Jahr in den Bootsklassen

Mistral Männer/Frauen,
Laser Standard/Männer,
Laser Radial/Frauen und
420er Männer/Frauen.

Die jungen Sportler leben in Gemeinschaftsunterkünften, ihre Boote und Surfbretter können sie zu Hause lassen. Vor Ort erhalten sie nagelneue Schiffe und Segel. Begleitet werden Geeske und Franziska vom DSV-Teamchef Reinhard Linke und den Bundestrainern Diederik Bakker (Trainer von Amelie Lux) sowie Achim Hantke.

„Es ist eine tolle Chance zum Team des Deutschen Segler-Verbandes zu gehören. Intensive Vorbereitung ist angesagt, auch eine Aktivierung unserer Theorie-Kenntnisse im Bereich Wettfahrtregeln“, meint Steuerfrau Geeske.

Eine aktive Segelperiode liegt hinter den Seglerinnen nach ihrem Cuxhavener Stromtraining Mitte Mai:
24./25. Mai Steinhuder Teller; wegenFlaute nur 1 Wettfahrt; 53 Boote, Platz 9
31.5./1.Juni: Eckdays in Eckernförde; 5 Wettfahrten; 82 Boote, Platz 7
7./9.Juni: Pfingstbusch Kiel; 3 Wettfahrten (9 geplant); 110 Boote, Platz 17

Birgit

WM-Vorbereitung vor Cuxhaven - Mai 2003

Stromsegeln
Stromsegeln auf der Medemreede trainierten am vergangenen Wochenende
Geeske Genrich und Franziska Sattelmacher mit dem 420er zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft auf dem Solent/Südengland.

Bevor sie mit dem eigenen Boot auf die Elbe gingen, gab es eine praktische Stromsegel-Einführung auf der J 80 mit
Heina Dannemann. Anschließend ging das Duo mit dem eigenen Boot unter Anleitung des B-Trainers August Judel vom Fachverband Bremen auf die Elbe. Dennis Griebenow und Dierk Müller saßen ebenfalls mit im Begleitboot und unterstützten das Training mit ihren Revierkenntnissen.

Viele Male wurde das Ansteuern von Tonnen geübt. „Es ist uns nicht leicht gefallen, eng um diese „Metall-Kolosse“ zu segeln. Aber zum Schluss klappte es immer besser. Wir haben viel gelernt. Cuxhaven ist ein gutes Revier, auch für Jollen“, resümierten Geeske und Franziska, „ein großes Dankeschön an die SVC für die tolle Unterstützung“
.
Birgitt Genrich

Stromtraining auf Sportboot
Geeske und Franzi wollten sich auf die WM in Tidengewässern vorbereiten und heuerten auf der J80 als Jugendboot an. Nach einer erneuten Einführung über die Strömungsverhältnisse in tidenabhängigen Flußläufen übten die beiden, am Wellenbild die jeweils vorteilhaftesten Strömungsverhältnisse zu erkennen. Leider waren an diesem Tag die Wind- und Stromverhältnisse recht schwach ausgeprägt.
Anschließend sammelten die beiden noch Erfahrungen mit einem Gennakerboot. Leider nahm der Wind stark ab, so dass sie sich wohl erher wie auf einem Fahrtenschiff vorkamen. Trotzdem fuhren die beiden innerhalb kürzester Zeit ausgesprochen gute und schnelle Halsen mit dem Gennaker.

Es war ein Genuß, 2 Seglerinnen an Bord zu haben, die nicht nur exrem gut motiviert waren, sondern denen auch auf einem fremden Schiff ihr konsequentes Training eine sofortige Umstellung ermöglichte. Es wäre eine Freude, die beiden einmal bei mehr Wind wieder an Bord begrüßen zu dürfen.
Heina